Allgemeine Berichte | 12.06.2013

Ausstellung in der Alten Mühle in Antweiler

Wolfgang Metzlers „Gewachsene Kunst“

Der Künstler erklärt sein Objekt: (v.l.) Vorsitzende Dietlind Greifenhagen, Wolfgang Metzler, Martin Kaiser. UM

Antweiler. Der Kunstförderverein EifelArt zeigt unter dem Titel „Gewachsene Kunst“ Holzbilder und Plastiken aus den unterschiedlichen Bereichen wie abstrakte Einzelobjekte, Tiere und Pflanzen sowie die Darstellung menschlicher Figuren, im ehemaligen Kornspeicher der alten Mühle (Gillig) in Antweiler. Bei der Ausstellungseröffnung konnte das Vorstandsmitglied Martin Kaiser zahlreiche Besucher und auch viele der heimischen Künstler aus der Region, die Vorsitzende Dietlind Greifenhagen sowie Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, neben dem ausstellenden Künstler Wolfgang Metzler, begrüßen.

Wer sich die Ausstellung mit den unterschiedlichsten Exponaten, alle aus dem Naturstoff Holz, noch anschauen möchte, hat nur noch bis zum Sonntag, 16. Juni, dazu Gelegenheit und das am Freitag von 17 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr in der alten Mühle in Antweiler.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Samstag, 15. Juni, noch ein Konzert der Harfenistin Dorothea Bach ab 19 Uhr unter dem Titel „Faszination Harfe“ statt. Martin Kaiser beschrieb den Künstler Wolfgang Metzler als einen Schreinermeister und Designer mit exzellenten handwerklichen Fähigkeiten, der im Rohstoff Holz seine gestalterischen Möglichkeiten mit Phantasie und Sensibilität entdeckt. Bei manchen Betrachtungen der Exponate drängt sich förmlich die Frage auf, ob der Baum extra für Metzler in seinen Formen so wachsen musste, so Kaiser. Gerade die Unregelmäßigkeiten, Farnabweichungen und Verwachsungen haben es dem Künstler angetan, um so die abstrakten Objekte ebenso wie die nachempfundenen menschlichen Figuren herauszuarbeiten. Musikalisch unterstrich Eugen Stanik mit seiner Gitarre die Vernissage, bei der die Kunstinteressierten noch eine lange Zeit die beeindruckenden Exponate in Augenschein nahmen, die bei einem Gläschen Wein in kleinen Gruppen für so manchen Gesprächsstoff sorgten.

Eugen Stanik in der Gruppe „Menschenähnliche Figuren“.

Eugen Stanik in der Gruppe „Menschenähnliche Figuren“.

Der Künstler erklärt sein Objekt: (v.l.) Vorsitzende Dietlind Greifenhagen, Wolfgang Metzler, Martin Kaiser. Fotos: UM

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