Volksbank RheinAhrEifel lud Mitglieder ein
Zweites Mitglieder-Forum
Thema „Die eigenen vier Wände - Barrierefrei leben“
Bad Neuenahr-Ahrweiler / Adenau. Die Volksbank RheinAhrEifel hatte alle interessierten Mitglieder zum zweiten MitgliederForum ab 19 Uhr ins Restaurant „Zur gemütlichen Ecke“ nach Adenau eingeladen. Unter der Überschrift „Die eigenen vier Wände - Barrierefrei leben“ referierten Ute Möseler, Architektin und freie Mitarbeiterin der Landesberatungsstelle barrierefrei bauen + wohnen, und Friedhelm Benner vom Pflegestützpunkt Adenau kostenfrei zum Thema. Ute Möseler informierte über die Arbeit und Leistungen der Beratungsstelle und begab sich mit den Gästen auf einen Rundgang durch ein virtuelles Haus. Dort zeigte sie anhand von Vorher-/Nachher-Vergleichen Möglichkeiten für eine Wohnraumumgestaltung und gab Tipps, worauf man schon beim Hausbau achten sollte. Hinweise auf Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten rundeten ihr Referat ab. Die Vortragsveranstaltung bot die Möglichkeit, einen kostenfreien Termin mit einem Fachberater zu vereinbaren. Dieser sieht sich die Begebenheiten unmittelbar vor Ort im Haus an und unterbreitet individuelle Ratschläge. Friedhelm Benner stellte den Pflegestützpunkt Adenau und seine Aufgaben vor und ging auf die Fördermöglichkeiten für Wohnraumanpassungen ein. Möglichst lange selbstbestimmt und in den eigenen vier Wänden leben - das wünscht sich jeder. Die meisten Menschen möchten, wenn möglich, bis ins hohe Alter in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung müssen bauliche Veränderungen vorgenommen werden, wenn die Beweglichkeit oder die Sehkraft im Alter nachlassen oder andere körperliche Einschränkungen das selbstständige Leben erschweren.
Bevor der letzte Ausweg Umzug in eine Pflegeeinrichtung lautet, sollten ältere Menschen zunächst über einen barrierefreien Umbau ihres Wohnraums nachdenken. Nicht immer ist ein kompletter Umbau notwendig, oftmals reichen ein paar nützliche Hilfsmittel wie zum Beispiel ein zweiter Handlauf im Treppenhaus, rutschfest verlegte Teppiche oder eine bodengleiche Dusche aus, um barrierefreies Wohnen zu ermöglichen. Die Bandbreite der zur Verfügung stehenden Maßnahmen ist groß. Für die Finanzierung müssen die Bewohner meistens nicht allein aufkommen. Je nachdem, wer zu welchem Zeitpunkt die Wohnung umgestaltet, gibt es finanzielle Unterstützung von Bund, Land und den Versicherungen. Gerade wenn es um bauliche Veränderungen wie eine Verbreiterung des Flures oder der Türen geht, um genügend Platz für einen Gehwagen oder Rollstuhl zu haben, sind diese monetären Hilfen bei den Bauherren sehr willkommen. Die Reihe der Mitglieder-Foren greift aktuelle Themen auf und verschafft den Eigentümern der Genossenschaftsbank einen Mehrwert an Informationen.
Pressemitteilung
der Volksbank RheinAhrEifel