Literaturjubiläum Andernach
10 Jahre VHS-Schreibgruppe Andernach: Buchvorstellung und Lesungen
aus Andernach
Andernach. In Andernach und Umgebung ist die VHS-Gruppe „Schreiben!“ gut bekannt – besteht sie doch nunmehr seit 10 Jahren.
Zu diesem Jubiläum wurde eine Geschichtensammlung mit dem Titel „Treffpunkt Andernach“ herausgebracht – erstmals in Buchform - erschienen im Rhein-Mosel-Verlag.
Nach zwei klassischen Lesungen in Andernach-Stadt und in der Permakultur, in denen die Inhalte der Anthologie vorgestellt wurden, überraschte die Autorengruppe im Hof des Stadtmuseums mit einer kreativen Variation, die Zeugnis davon gab, wie fantasiereich die Literaten mit ihren Geschichten umgehen.
Michael Eisenkopf, ein versierter Autor, der bereits einige Literaturpreise gewonnen hat, eröffnete den Nachmittag mit einem Prolog zu seiner Geschichte „Heimkehr ins Fremde“, die sich mit verschütteten Erinnerungen auseinandersetzt und in weiteren Kapiteln fortgeschrieben wird. Auf die fertige Erzählung darf man gespannt sein.
Dagmar Pascher überraschte mit einem alternativen Ende ihrer Geschichte „Spiegelbilder des Lebens“ nach dem Motto: So hätte es sein können – ist es aber nicht. Wer wissen will, wie die Geschichte tatsächlich ausgeht, kann dies im Buch nachlesen.
Michael Harbekes Text handelt von einem gescheiterten Sternekoch, der dem Jetset den Rücken kehrt und sich an die einfachen Gerichte seiner Kindheit erinnert.
Tanja Haas transferierte auf interessante Weise die Sage von der Andernacher Krahnennixe ins heutige Internet-Zeitalter. Und Manfred Nachtsheim sorgte mit seinem kurzweiligen und mit viel Augenzwinkern vorgetragenen Ausschnitt seines noch unveröffentlichten Romans „Fliegen lernen“ für etliche Lacher.
Durch den Nachmittag führte die Autorin Gabriele Keiser, Leiterin der VHS-Gruppe.
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Teilnehmde an der Lesung aus der Autorengruppe „Schreiben!“ Foto: Michael Hanßmann