Kolpingfamilie Andernach
Auf Vater Kolpings Spuren
Besuch der Grabeskirche und des Geburtshauses
Andernach/Köln/Kerpen. Im diesjährigen Kolpingjahr besuchte die Kolpingfamilie Andernach in Köln die Grabeskirche (Minoritenkirche) und in Kerpen das Geburtshaus unseres Gesellenvaters Adolph Kolping.
Kolping wurde im Jahr 1813 als Sohn eines Schäfers geboren und erlernte den ehrbaren Handwerksberuf des Schumachers. Nach bestandener Gesellenprüfung ging er bis 1837 auf Wanderschaft in der Umgebung seines Heimatortes.
Hierbei lernte er am eigenen Leib das soziale Elend der Handwerksgesellen kennen. Dank der finanziellen Unterstützung einer ihm verbundenen Familie war es Kolping ermöglicht neben dem Abitur auch ein Theologiestudium absolvieren zu können, unter anderem studierte er in München und war im sogenannten „Görres-Kreis“ aktiv. Nach seiner Priesterweihe 1845 in Köln ging er als Kaplan nach Elberfeld (Wuppertal) Hier wurde durch Initiative von Gregor Breuer der Vorläufer des heutigen Kolpingwerks gegründet.
Kolping wurde 1847 als Präses gewählt, darauf hin warb er erst im Rheinland und dann auch in anderen Teilen des Deutschen Reiches zur Gründung örtlicher Gesellenvereine (heute Kolpingfamilien). Dies und noch viel mehr wurde den Teilnehmern im „Kolping-Museum“ ausführlich erläutert.
Mit dem Bus ging es dann nach Köln in die Minoritenkirche. Hier gedachte, am Grabe Adolf Kolping, in einer Andacht die Kolpingfamilie Andernach ihrem Gesellenvater und ihren verstorbenen Mitglieder.
Auch wurden Erinnerungen wach, hatten doch Andernach Kolpingsöhne nach dem 2. Weltkrieg am Wiederaufbau der zerstörten Minoritenkirche mitgewirkt. 1991 wurde Adolph Kolping durch Pontifex Johannes Paul II. seliggesprochen. „Solche Leitbilder wie Adolph Kolping brauchen wir für die Kirche von heute“, so Johannes Paul II. am 15. November 1980 am Grabe Adolph Kolpings. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen im „Beuler Hof“ im Ahrtal.
Hier wurde mit der musikalischen Unterstützung des Kolpingbruders Heinz Meurer ein sehr schöner Tag beendet. Das Ende beging die Kolpingfamilie mit dem Singen des Kolpingliedes.
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