Eifelverein-Ortsgruppe Andernach erkundet die Mayener Vordereifel
Auf den Spuren von Förstern und Rittern wandeln
Andernach. Viel vorgenommen hatte sich die Wanderer der Eifelvereins-Ortsgruppe Andernach, galt es doch, auf einer rund 20 Kilometer langen Streckenwanderung einige Sehenswürdigkeiten der Mayener Vordereifel zu erkunden. Bereits die Anbindung aus dem Mayener Stadtgebiet über das „Pinterkreuz“ versprach Vorfreude auf den nun folgenden Traumpfad „Förstersteig“. Ein Wanderweg, der einzigartig in der Erlebniskonzeption eines ausschließlich durch Waldlandschaft verlaufenden Qualitätsweges ist. Die Andernacher Wanderfreunde jedenfalls waren zufrieden, dass ein solch landschaftlich reizvoller Pfad die Kürrenberger Höhe mit der „Perle des Elztales“ verbindet. Dann ging es noch einige Meter weiter auf dem Traumpfad „Monrealer Ritterschlag“. Anschließend stand ein informativer Gang durch das Fachwerkensemble des einstigen Tuchmacherstädtchens auf dem Programm. Ob altehrwürdige Dreifaltigkeitskirche, das einmalige Löwendenkmal auf der Nepomukbrücke oder der schönste Arbeitsplatz eines Bürgermeisters weit und breit: Es gab viel zu sehen.
Wandern hält jung
Das vielleicht auffälligste Gebäude, Viergiebelhaus genannt, ist ein beliebter Drehort für bildschirmgerechte Unterhaltung. Der mittelalterliche Schandbaum nebenan blieb dagegen ungenutzt. Schließlich attestierten die Wanderführer den Teilnehmern ein vorbildliches Auftreten, und so musste keiner befürchten, wie „Strauch- und Felddiebe“ behandelt zu werden.
Zu einer gepflegten Wanderfreundschaft gehörte auch die passende Einkehr, wobei die Reisenden das Erlebte noch einmal Revue passieren ließen.
Und wer es noch nicht weiß, Wandern hält jung. Erika Koch aus Andernach, mit 85 Jahren älteste Teilnehmerin auf einer langen und gelegentlich mühsamen Wanderstrecke bestätigte auch dieses Mal jene gern zitierte Weisheit.
