Andrea Nahles, MdB rät zur Teilnahme
Bahnlärmumfrage benötigt Bewertung von Betroffenen
Bis Ende Juni ermittelt das Eisenbahn-Bundesamt das Ausmaß der Lärmbelastungen außerhalb von Ballungsräumen
Region. Nach einer 2002 von der Europäischen Union beschlossenen Richtlinie zur Bekämpfung von Umgebungslärm an Bahnstrecken ermitteln derzeit alle EU-Staaten Lärmdaten für eine effektive Lärmaktionsplanung.
Mit einer großen Online-Umfrage der betroffenen Öffentlichkeit versucht das in Deutschland zuständige Eisenbahn-Bundesamt (EBA) das Ausmaß der Lärmbelastungen an Schienenwegen außerhalb von Ballungsräumen zu ermitteln - und niemand weiß es. In Anbetracht der laufenden Diskussionen um den stetig zunehmenden Verkehrslärm, hier insbesondere an Eisenbahnschienen, ist es sinnvoll, auch die subjektiven Bewertungen der Betroffenen systematisch zu erfassen.
Völlig unverständlich findet die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles daher, dass praktisch niemand in der Region bisher davon weiß, wobei nur noch bis Ende Juni 2015 die Zeit für eine Teilnahme besteht und der Bahnlärm ein Thema ist, das viele Menschen umtreibt: „Auch ich habe erst letzte Woche davon erfahren. Jetzt wird es höchste Zeit, dass unsere betroffenen Bürger und Bürgerinnen an dieser Erhebung teilnehmen,“ so Andrea Nahles. „Wenn nicht, könnte das EBA zu der Erkenntnis kommen, dass in unserer Region der Lärmschutz an der Schiene kein Thema sei - genau das Gegenteil ist aber der Fall. Insbesondere an der Rheinschiene leiden die Menschen schon sehr lange unter dem unerträglichen Lärm“.
Die Befragung finden Interessierte im Internet unter www.laermaktionsplanung-schiene.de.
Pressemitteilung
Bürgerbüro Andrea Nahles,
MdB (SPD)
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