Niemand sollte sich in seinem Wohnort allein fühlen müssen
Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe vor Ort stärker fördern
aus Andernach
MAINZ / REGION. Einsamkeit kann Menschen jeden Alters und in unterschiedlichen Lebenssituationen
treffen. Die CDU-Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Arbeit und Soziales der CDULandtagsfraktion, Anette Moesta, wirbt deshalb dafür, bei der Entwicklung von Städten, Gemeinden
und Nachbarschaften stärker auf Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe zu achten.
„Niemand sollte sich in seinem eigenen Wohnort allein fühlen müssen. Deshalb müssen wir uns fragen,
wie wir unsere Städte und Dörfer so gestalten können, dass Begegnung, Zugehörigkeit und
Gemeinschaft leichter entstehen“, erklärt Moesta.
Anregungen dazu bietet der Praxisleitfaden „Wegweiser Quartier und Einsamkeit“ der Wüstenrot
Stiftung. Er zeigt unter anderem die Bedeutung gut erreichbarer Treffpunkte, barrierefreier
öffentlicher Räume und einer guten Verkehrsanbindung auf. Auch die Zusammenarbeit von
Kommunen, Vereinen und sozialen Trägern spielt dabei eine wichtige Rolle.
Gerade im ländlichen Raum sei die Erreichbarkeit entscheidend. „Bürgerbusse, Fahrdienste sowie
Senioren- und Jugendtaxen können Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
ermöglichen, die kein eigenes Auto haben. Ein gutes Angebot hilft nur, wenn es auch erreichbar ist“,
so Moesta.
Dabei müsse nicht überall etwas Neues geschaffen werden. Bürgerhäuser, Vereinsräume, Bibliotheken
oder Dorfplätze könnten stärker als Orte der Begegnung genutzt werden.
„Der Leitfaden gibt viele praktische Denkanstöße. Entscheidend ist, vor Ort hinzuschauen: Welche
Angebote gibt es bereits, wen erreichen wir noch nicht und was können wir gemeinsam verbessern?“,
betont Moesta.
[Pressemitteilung Anette Moesta MdL]
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„Anette Moesta MdL wirbt dafür, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe in Städten und Gemeinden stärker zu fördern.“ Foto: Paul Schneider