Allgemeine Berichte | 14.06.2018

Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach informiert Jahrgangsstufe 12

Berufswahlprojekttage 2018 für die Oberstufe

Andernach. Am Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach fanden die zweitägigen Studien- und Berufswahlprojekttage für die Jahrgangsstufe 12 statt. Organisiert hatte sie Herr Lazarou.

Insgesamt wurden 41 Veranstaltungen angeboten, zwischen welchen die Schülerinnen und Schüler nach ihren jeweiligen Interessen wählen durften. Die beiden Tage waren in jeweils fünf Blöcke aufgeteilt. In jedem Block wurden vier bis sechs Veranstaltungen mit verschiedenen Inhalten zur Auswahl gestellt.

Unterschiedlichste Vertreter zu Gast

Vertreter von unterschiedlichen Behörden, Universitäten und Unternehmen waren bereit, die zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten über einzelne Berufsfelder sowie über Möglichkeiten für die Zeit unmittelbar nach dem Abitur, wie Work & Travel oder FSJ/FÖJ, zu informieren.

Das Programm reichte von Vorträgen über Studiengänge und Berufe in naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen, technischen und sozialen sowie künstlerischen Bereichen bis hin zu Informationen über Berufe in der Verwaltung. Aber nicht nur spezifische, sondern auch allgemeine Informationen wie die Kostenbelastung und Studienfinanzierung, Studienplatzvergabe sowie aktuelle Prognosen und Jobchancen auf dem Arbeitsmarkt wurden in Form von Vorträgen zur Verfügung gestellt.

Drei Assessmentcenter- Workshops wurden angeboten

Um die Schülerinnen und Schüler auf spätere Personalauswahlverfahren vorzubereiten, wurden insgesamt drei Workshops zum Thema Assessmentcenter angeboten.

Zunächst schilderte der Referent, wie ein solches abläuft. Später durfte man sich dann in die Situation eines Auswahlverfahrens hineinversetzen und einige der dabei zu absolvierenden Aufgaben selbst bearbeiten.

Der Referent gab dabei Tipps zur Verbesserung. Damit man sich mit diesem wichtigen Thema weitreichend auseinandersetzen konnte, dauerten die Workshops jeweils einen ganzen Vor- beziehungsweise Nachmittag. Nach Aussagen vieler Schülerinnen und Schüler, die an einem der Workshops teilgenommen haben, hat sich diese Zeitinvestition durchaus gelohnt.

Rasselstein ermöglichte Betriebserkundung

Ein Projekt, welches ebenfalls einen ganzen Vormittag in Anspruch nahm, war die Betriebserkundung bei Rasselstein.

Hier erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst allgemeine Informationen über den Betrieb sowie zu Ausbildungsmöglichkeiten und darüber ein Duales Studium bei Thyssen-Krupp zu absolvieren.

Es folgte eine Werksbesichtigung, in welcher die vielschichtigen Arbeiten im Betrieb näher betrachtet wurden. Der Besuch bei Rasselstein war sehr interessant und hilfreich, da die Schülerinnen und Schüler sich direkt vor Ort ein Bild von der Arbeit machen durfte und es ihnen so leichter fällt abzuschätzen, ob sie sich vorstellen können, später in diesem Bereich zu arbeiten.

Studieninformationen wurden ebenfalls angeboten

Ebenfalls sehr informativ waren die Vorträge über verschiedene Studiengänge. Ein Beispiel, über das man sich informieren konnte, war der Studiengang Lehramt. Die Zwölftklässler erhielten detaillierte Einblicke in die Zeit des Studiums sowie in die Zeit als ausgebildeter Lehrer beziehungsweise als ausgebildete Lehrerin.

Obwohl die Schülerinnen und Schüler gut mit dem Schulsystem vertraut sind und meinen, den Beruf des Lehrers zu kennen, konnten sie in diesem Vortrag die Perspektive wechseln und so neue Erkenntnisse über die Aufgaben und Anforderungen in diesem Beruf erlangen.

Des Weiteren wurde der Studiengang Pharmazie vorgestellt. Der Referent berichtete von dem Aufbau und den Inhalten des Studiums und seinen eigenen Erfahrungen. Zudem klärte er über Berufsmöglichkeiten mit einem abgeschlossenen Pharmaziestudium auf. Die Vorträge über viele weitere Studiengänge aus den unterschiedlichsten Bereichen verliefen ähnlich.

Positives Resümee

Insgesamt waren die Studien- und Berufsorientierungstage spannend und informativ. Durch die sehr gute Organisation und die zahlreichen kompetenten Referenten, welche sich bereit erklärt hatten, ihr Fachgebiet vorzustellen, konnten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten, welche die Zukunft bietet, verschaffen.

Dadurch, dass zusätzlich zu den Vorträgen auch direkte Nachfragen möglich waren und zudem auf weitere Informationsquellen hingewiesen wurde, fühlt sich der Großteil der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf die Zeit nach dem Abitur nun deutlich sicherer. Die beiden Tage waren sehr wertvoll und werden auch in den folgenden Jahren wieder angeboten werden.

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