Dr. Ute Waldecker erforscht neue Screeningmethode für den diabetischen Fuß - Anzeige -
„Best Paper Award 2012“ geht nach Andernach
Internationale Auszeichnung für Chefärztin der Fußchirurgie am St.Nikolaus-Stiftshospital
Andernach. Priv. Doz. Dr. Ute Waldecker, Chefärztin der Abteilung für Fußchirurgie und Chirurgie des diabetischen Fußes am St. Nikolaus-Stiftshospital, wurde im Dezember international ausgezeichnet: Sie erhielt den „Best Paper Award 2012“ der European Foot & Ankle Society (EFAS) im Rahmen eines „Advanced Symposium“ in Edinburgh für ihre Forschung über eine neue Screening-Methode zum diabetischen Fuß. In ihrer Arbeit (Originaltitel: „Pedographic Classification and Ulcer detection in the diabetic foot“) beschreibt Dr. Waldecker die von ihr erforschte Methode, das Risiko eines Ulcus am diabetischen Fuß in einem Frühstadium abzuschätzen. Bei Diabetikern ist das Risiko sehr hoch, aufgrund von Durchblutungsstörungen und vermindertem Schmerzempfinden (Polyneuropathie), offene Stellen am Fuß, die nicht abheilen, nicht zu bemerken. Diese schlecht oder nicht heilenden Wunden (Ulzerationen) können schließlich den Knochen infizieren. Die Folge im schlimmsten Fall: Amputation. „Das ist das Stadium, das wir verhindern wollen.“ Wie wichtig die Forschung von Frau Dr. Waldecker an eben diesem Problem ist, belegt diese Zahl: Rund 30.000 Amputationen müssen in Deutschland pro Jahr durchgeführt werden. 85 Prozent der Patienten mit Amputation, sagt Ute Waldecker, haben im Vorfeld dieses Eingriffs eine offene Stelle am Fuß.
Das Ziel der Forschung der Chefärztin am St. Nikolaus-Stiftshospital ist, das Risiko für die Entwicklung eines Fußulkus im Vorfeld zu ermitteln und so durch spezifische Behandlung den Fuß zu erhalten und die Amputationsrate zu senken. Mit ihrer Screening-Methode kann Frau Dr. Waldecker das Risiko für die Entstehung einer offenen Stelle abschätzen.
Die bisherigen Forschungen zeigen eine „sehr hohe Sensitivität“, erklärt die Chefärztin. In einem nächsten Schritt muss eine Langzeitstudie die „extrem guten Ergebnisse“ (Dr. Waldecker) belegen und die erforderliche Sicherheit bringen. Doch bereits jetzt ist sie „sehr optimistisch, dass wir ein gutes Instrument an der Hand haben“. Dr. Ute Waldecker: „Das kann richtig gut werden.“
Pressemitteilung St.
Nikolaus-Stiftshospital GmbH
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