Andernacher Feuerwehr übte Ernstfall im St. Nikolaus-Stiftshospital
„Brand in der Cafeteria“ wurde schnell gelöscht
Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital ist darauf bedacht, einen etwaigen Notfall im Haus mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern. Dennoch kann niemand ernsthaft ausschließen, dass es doch einmal zu einem Brand kommen könnte. Aus diesem Grund besteht ein enger und permanenter Kontakt zur Andernacher Feuerwehr. Kürzlich fand wieder eine Übung im Krankenhaus statt. Angenommen wurde bei dieser Übung ein Brand in der Cafeteria in der vierten Etage durch einen technischen Defekt. Nach der Alarmierung waren die ersten Wehrleute schnell vor Ort, um vom Seiteneingang aus die Lage zu sondieren und den „Innenangriff“ anzugehen. Dort, erklärte Jürgen Senft, Leiter Zentrale Dienste und Brandschutzbeauftragter, öffne sich im Notfall ein Schlüsseltresor, der nur für die Feuerwehr zugänglich sei und Generalschlüssel für sämtliche Türen enthalte. Im Eingangsbereich wurde zudem das „Feuerwehr-Informations-Bediensystem“ angebracht: Hier finden die Feuerwehrleute eine digitale Lokalisierung des Brandes durch die vernetzten Brandmelder und „Laufkarten“ zu den jeweiligen Stationen. So ist sichergestellt, dass die Feuerwehrleute im Ernstfall ohne Verzögerungen direkt an den richtigen Ort gelangen, um den Brand zu bekämpfen und Menschen zu retten. So ausgerüstet gelangten die Floriansjünger während der Übung schnell in den vierten Stock, während von der Seite unter anderem das große Leiterfahrzeug in Stellung gebracht wurde, um den Außenangriff zu starten.
Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen
„Im gesamten Stiftshospital ist ein Netz von rund 600 Rauch- und Hitzemeldern angebracht, deren Funktionsweise auch im Falle eines Stromausfalls gesichert ist“, erklärt Jürgen Senft. Diese sind in Meldergruppen zusammengefasst und können von zentraler Stelle aus lokalisiert werden. Zusätzlich wurden auf allen Stationen sogenannte Selbsthilfekräfte ausgebildet, Beschäftigte aus allen Berufsgruppen, die bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits die Brandbekämpfung angehen und eine sichere Evakuierung einleiten können. Über die Dienstpläne wird sichergestellt, dass stets genügend Selbsthilfekräfte im Haus sind.
Die Sicherheitsmaßnahmen der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH werden stetig überprüft, auf dem neuesten Stand gehalten und weiter ausgebaut. Der gute Kontakt zur Andernacher Feuerwehr mit regelmäßigen Begehungen und Übungen machen das Haus sogar zum „Partner der Feuerwehr“.
Pressemitteilung
St. Nikolaus-StiftshospitalGmbH
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