Politik | 09.07.2026

MdB Thorsten Rudolph

Bund stellt 20 Millionen Euro für Modellprogramm „Deutschland lernt Schwimmen“ bereit

Thorsten Rudolph hat sich für das Modellprojekt im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eingesetzt.

Koblenz. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause den Weg für das Modellvorhaben „Deutschland lernt Schwimmen“ freigemacht.

Nachdem nun ein Umsetzungskonzept vorliegt, sollen die zunächst gesperrten Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro für die Jahre 2026 bis 2029 freigegeben werden.

„Schwimmen zu können ist weit mehr als eine sportliche Fähigkeit – es kann Leben retten und lässt Kinder selbstbewusster am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Deshalb ist es richtig, dass der Bund dieses wichtige Modellvorhaben unterstützt“, erklärt Thorsten Rudolph, Koblenzer Bundestagsabgeordnete und haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Ziel des Bundesprogramms ist es, die Schwimmfähigkeit von Kindern nachhaltig zu verbessern. Hintergrund ist, dass nach den dem Konzept zugrunde liegenden Erkenntnissen noch immer viele Kinder in Deutschland nicht sicher oder sogar gar nicht schwimmen können. Besonders unterstützt werden sollen Kinder aus einkommensschwachen Familien, aus strukturschwachen Regionen sowie Kinder mit Behinderungen oder besonderem Unterstützungsbedarf.

Das Modellvorhaben setzt dabei auf drei zentrale Bausteine: Es sollen neue Kooperationen zwischen Schulen, Kitas, Vereinen und Schwimmbädern entstehen, regionale Schwimmlotsinnen und -lotsen die Zusammenarbeit vor Ort koordinieren und neue Qualifizierungsangebote für Schwimmausbilderinnen und Schwimmausbilder entwickelt werden. Ziel ist es, zusätzliche Schwimmlernangebote zu schaffen und erfolgreiche Konzepte später bundesweit nutzbar zu machen.

Für das Programm stehen in diesem Jahr 5 Millionen Euro sowie weitere Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von jeweils 5 Millionen Euro für die Jahre 2027 bis 2029 zur Verfügung. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit dem Deutschen Schwimm-Verband und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

„Gerade Kinder dürfen beim Schwimmenlernen nicht vom Geldbeutel ihrer Eltern oder ihrem Wohnort abhängig sein. Mit dem Modellprogramm wollen wir neue Wege erproben und erfolgreiche Konzepte entwickeln, damit künftig deutlich mehr Kinder sicher schwimmen lernen können“, so Rudolph abschließend.

Pressemitteilung MdB Thorsten Rudolph

Thorsten Rudolph hat sich für das Modellprojekt im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eingesetzt. Foto: Boris Mehl

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