Eigenes Kennzeichen AND
CDU setzt sich in Andernach für Regionalkennzeichen AND ein
aus Andernach
Andernach. Die CDU-Stadtratsfraktion Andernach setzt sich erneut für die Einführung eines eigenen Regionalkennzeichens für den Zulassungsbezirk Andernach ein. Nach den angekündigten Änderungen bei den Regelungen für Kfz-Regionalkennzeichen sieht die CDU jetzt die Chance, den seit vielen Jahren bestehenden Wunsch nach einem eigenen Kennzeichen „AND“ umzusetzen.
Die CDU-Stadtratsfraktion hat deshalb beantragt, dass der Haupt- und Finanzausschuss die Verwaltung auffordert, unmittelbar nach der Änderung des § 9 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung die Zulassung eines Regionalkennzeichens für den Kfz-Zulassungsbezirk Andernach zu beantragen. Hintergrund ist eine Entschließung des Bundesrates vom 6. März 2026. Danach sollen künftig auch Mittelstädte und Kommunen ab 20.000 Einwohnern leichter eigene Ortskürzel erhalten können, ohne dass dafür frühere Kennzeichen reaktiviert oder Verwaltungsbezirke neu geschaffen werden müssen.
„AND“ schafft regionale Identität
„AND“ schafft regionale Identität
Für die CDU ist ein eigenes Kennzeichen weit mehr als eine Kombination aus drei Buchstaben. Ein Regionalkennzeichen macht unmittelbar sichtbar, wo ein Fahrzeug zugelassen ist – und damit auch, wo Menschen zu Hause sind. „AND“ würde Andernach auf den Straßen der Region und weit darüber hinaus sichtbar machen. Das stärkt nach Auffassung der CDU die regionale Verbundenheit und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt.
Gleichzeitig wäre das Kennzeichen ein Stück kostenlose Werbung für Andernach. Fahrzeuge mit dem Kürzel „AND“ wären im gesamten Bundesgebiet unterwegs und würden den Namen der Stadt immer wieder sichtbar machen. Gerade für eine Stadt, die als historisches und touristisches Zentrum am Rhein überregional wahrgenommen werden möchte, ist diese zusätzliche Sichtbarkeit ein positiver Effekt.
Ein eigenes Regionalkennzeichen kann außerdem dazu beitragen, Andernach stärker als eigenständigen Standort wahrzunehmen. Das Kürzel „AND“ steht unmittelbar für die Stadt und schafft eine klare regionale Zuordnung. „Wir sehen darin eine geeignete Möglichkeit, die regionale Verortung und die Identität mit unserer Stadt zu stärken und gleichzeitig die überregionale Sichtbarkeit Andernachs zu erhöhen“, heißt es in dem Antrag der CDU-Stadtratsfraktion.
Dabei ist die Idee keineswegs neu. Bereits mit einem Antrag vom 21. April 2011 hatte die CDU die Einführung eines eigenen Kennzeichens für Andernach gefordert. Aufgrund der damaligen und bis heute geltenden Rechtslage war dies jedoch nicht möglich. Auch auf einen entsprechenden Stadtratsbeschluss vom 22. Januar 2025 nimmt die CDU in ihrem aktuellen Antrag Bezug.
Ein weiterer Vorteil: Nach Auffassung der CDU sind mit der Einführung eines Regionalkennzeichens keine Kosten für die Stadt verbunden. Damit könne eine Maßnahme umgesetzt werden, die vor allem einen symbolischen und identitätsstiftenden Wert habe, gleichzeitig aber für die Außenwahrnehmung Andernachs von Nutzen sein könne.
Die CDU-Stadtratsfraktion will deshalb, dass die Verwaltung die notwendigen Schritte vorbereitet, sobald die entsprechende Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung in Kraft tritt. „AND“ soll damit künftig nicht nur auf dem Papier für Andernach stehen – sondern auf den Straßen sichtbar für die Stadt werben.
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