Allgemeine Berichte | 21.08.2014

Kindersöckchen fürs Begrüßungsprojekt „Angekommen - angenommen“ gestrickt

Damit Babys in der Pellenz keine kalten Füßchen bekommen

Nur die beste Wolle ist für die Babysöckchen gut genug. Rosi Mürtz, Irmgard Hillesheim und Gustel Mürtz (von links) begutachten das Material und überlegen, welche Söckchen gestrickt werden können.privat

Plaidt. Seit 2012 gibt es das Begrüßungsprojekt „Angekommen - angenommen“ für Neugeborene in der Pellenz, eine Kooperation von Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr, Familienbildungsstätte Andernach und Verbandsgemeinde Pellenz. Eltern erhalten zur Geburt einen Glückwunsch der Verbandsgemeinde sowie wichtige Informationen, wo es passende Angebote fürs Kind gibt: Kinderärzte, Krabbelgruppen oder Kindergärten. Geschulte Ehrenamtliche überreichen den frisch gebackenen Eltern eine Begrüßungstasche mit Geschenken, Gutscheinen und wichtigen Informationen. Rosi Mürtz aus Plaidt und Christel Lange aus Kruft sind von Anfang an als Ehrenamtliche dabei und vom Begrüßungsprojekt begeistert. Bei ihren Familienbesuchen stellten sie fest: „Die Begrüßungstasche ist sehr schön, doch es fehlte noch etwas Persönliches fürs Kind“, so Rosi Mürtz. Dabei entstand die Idee, die Begrüßungstasche mit Babysöckchen zu bereichern. „Gern haben wir den Vorschlag aufgegriffen und allen Ehrenamtlichen vorgestellt. Die waren begeistert. Und nun begann die Suche nach Strickerinnen“, so Caritas-Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin Irmgard Hillesheim. Mit Gustel Mürtz und Doris Erikson aus Plaidt wurden die ersten Strickerinnen gefunden. Beide Frauen waren ganz von den Socken und nahmen auch Nadel und Wolle zur Hand. Unter ihren fleißigen Händen entstanden die ersten bunten Babysöckchen für den schmalen Fuß. Mit Sorgfalt ist Gustel Mürtz dabei, sollen die Socken doch schön aussehen und den Eltern gefallen: „Ich stricke Socken für meine Familie. Die kleinen Sachen sind doch etwas komplizierter.“ Hillesheim bedankte sich herzlich bei den zwei Strickerinnen für ihren ehrenamtlichen Einsatz: „Die besuchten Familien sind froh mit den Strümpfchen. Und wir sind froh, dass es Menschen gibt, die Socken stricken.“ Wer beim Projekt „Angekommen - angenommen“ für Neugeborene in der Pellenz mitstricken möchte (Wolle wird selbstverständlich zur Verfügung gestellt), kann sich mit Rosi Mürtz unter Tel. (0 26 32) 7 13 14 in Verbindung setzen.

Nur die beste Wolle ist für die Babysöckchen gut genug. Rosi Mürtz, Irmgard Hillesheim und Gustel Mürtz (von links) begutachten das Material und überlegen, welche Söckchen gestrickt werden können.Foto: privat

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