Patienteninformationsseminar der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH
„Das schwache Herz“
200 Teilnehmer übten Herzwiederbelebung
Andernach. Das Patiententinformationsseminar der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung war auch in diesem Jahr wieder so gut besucht, dass die Veranstalter in die Mittelrheinhalle ausweichen mussten. Rund 200 Teilnehmer ließen sich von Dr. Heinrich Degen, Leitender Arzt der Kardiologie am St. Nikolaus-Stiftshospital, Dr. Christoph Schittek, niedergelassener Kardiologe in Andernach und Dr. Ulf Hambach, Oberarzt der Kardiologie am St. Nikolaus-Stiftshospital, zum Thema Herzschwäche informieren. Der Abend war für Patienten interessant, die bereits an einer Herzschwäche leiden, aber auch für Menschen, die sich für die Vorbeugung interessieren. Das Herz ist der „Motor des Lebens“. Wir sind darauf angewiesen, dass unser Herz gut funktioniert. Was passiert, wenn der Motor seine Kraft verliert, schlappmacht, sodass es zu einer Herzschwäche kommt? Was sind die Ursachen einer Herzschwäche, wie kann man das Entstehen einer Herzschwäche vermeiden und wie kann man eine bereits eingetretene Herzschwäche behandeln?
Herzschwäche ist früh erkennbar
In Deutschland leiden zwei bis drei Millionen Menschen an einer Herzschwäche (medizinisch: „Herzinsuffizienz“). Bei einer chronischen Herzschwäche nimmt die Pumpleistung des Herzens so weit ab, dass nicht mehr genügend Blut und damit Sauerstoff und Nährstoffe zu den Organen wie Gehirn, Nieren, Muskeln gepumpt werden können. Die chronische Form der Herzschwäche beginnt oft schleichend und wird daher oft erst spät erkannt. Die betroffenen Menschen klagen über verschiedene Symptome: Kurzatmigkeit, insbesondere bei körperlichen Belastungen, allgemeiner Leistungsabfall, Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit, Beinschwellung durch Wasseransammlungen und eine Vielzahl von weiteren Beschwerden. Die moderne Medizin bietet gute Möglichkeiten: Durch moderne, auch schonende Untersuchungsverfahren lässt sich früh eine Herzschwäche erkennen und die Ursache feststellen. Sehr unterschiedliche Ursachen können zu einer Herzschwäche führen. Daher ist es Aufgabe des Arztes, zunächst die zugrunde liegende Erkrankung festzustellen. Ursachen können sein: Bluthochdruckerkrankung, eine Verengung der Herzkranzgefäße, Herzklappenfehler, Herzmuskelerkrankungen, Herzrhythmusstörungen. Aber auch Medikamente oder Alkohol können dem Herzen schaden. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl weiterer Ursachen, die vom Kardiologen abzuklären sind. Ursachenorientiert lässt sich dann eine Behandlung der Herzschwäche in die Wege leiten. Sehr unterschiedliche Behandlungsmethoden wie Medikamente, Herzschrittmacher-Therapien, Herzkatheterverfahren, Herz-Operationen und anderes mehr stehen zur Verfügung. Auch die Art, wie der Patient mit seiner Erkrankung umgeht und sein Leben danach richtet, ist entscheidend für den weiteren Krankheitsverlauf. Durch viele neue Behandlungsverfahren konnte in den letzten 20 Jahren die Lebensqualität von Patienten mit Herzschwäche deutlich gebessert werden. Auch die Lebenserwartung der Patienten hat sich deutlich gesteigert.
Beherztes Eingreifen beim „Sekundentod“
Kommt es zu einem plötzlichen Herzstillstand („Sekundentod“), muss die Zeit bis zum Eintreffen eines Notarztes überbrückt werden. Dr. Degen erläuterte dem Auditorium, wie man eine Wiederbelebung durchführt. Diese „Laien-Reanimation“ konnte unter fachlicher Anleitung an drei Dummys geübt werden. Dabei gilt es, konzentriert zu arbeiten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Frühe Wiederbelebungsmaßnahmen sind entscheidend für das Überleben des Patienten.
Pressemitteilung
St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH
Artikel melden
Die alte Ockenfelser Linde soll fallen
- Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
- Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
Verschiebung wegen Planungsunsicherheit
- Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
Antik- und Trödelmarkt in Linz am Rhein im Mai 2026 mit vielfältigem Angebot
- Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
NAJU-Kindergruppe Hundsangen
Mikroskopierkurs in den Osterferien zum Thema „Das Leben im Moos“
Forschungsseminar der NAJU-Hundsangen:
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Clowndoktoren bringen Lebensfreude ins Haus Helena
Hachenburg. Ein Vormittag voller Lachen, Nähe und kleiner magischer Momente: Im Caritas-Altenzentrum Haus Helena in Hachenburg sorgten die ehrenamtlichen Westerwälder Clowndoktoren für beste Stimmung unter den Bewohnerinnen und Bewohnern.
Weiterlesen
Der Großeinsatz der Polizei dauert an
08.05.: Geiselnahme nach Banküberfall in Sinzig: Lage bleibt „weiter statisch“
Sinzig. Nach dem Banküberfall mit Geiselnahme in Sinzig dauert der Großeinsatz der Polizei am heutigen Freitag weiter an. Wie Pressesprecher Jürgen Fachinger von der Polizeiinspektion Koblenz mitteilte, bleibt die Lage derzeit statisch, die Maßnahmen laufen weiterhin. Es werde gehofft, dass der Einsatz ohne Verletzte beendet werden kann. Hinweise auf Verletzte oder Tote liegen nach aktuellem Stand nicht vor.
Weiterlesen
