Allgemeine Berichte | 24.11.2013

Patienteninformationsseminar der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH

„Das schwache Herz“

200 Teilnehmer übten Herzwiederbelebung

Drei Fachkräfte informierten ihre Zuhörer rund um das Thema Herz.  Privat

Andernach. Das Patiententinformationsseminar der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung war auch in diesem Jahr wieder so gut besucht, dass die Veranstalter in die Mittelrheinhalle ausweichen mussten. Rund 200 Teilnehmer ließen sich von Dr. Heinrich Degen, Leitender Arzt der Kardiologie am St. Nikolaus-Stiftshospital, Dr. Christoph Schittek, niedergelassener Kardiologe in Andernach und Dr. Ulf Hambach, Oberarzt der Kardiologie am St. Nikolaus-Stiftshospital, zum Thema Herzschwäche informieren. Der Abend war für Patienten interessant, die bereits an einer Herzschwäche leiden, aber auch für Menschen, die sich für die Vorbeugung interessieren. Das Herz ist der „Motor des Lebens“. Wir sind darauf angewiesen, dass unser Herz gut funktioniert. Was passiert, wenn der Motor seine Kraft verliert, schlappmacht, sodass es zu einer Herzschwäche kommt? Was sind die Ursachen einer Herzschwäche, wie kann man das Entstehen einer Herzschwäche vermeiden und wie kann man eine bereits eingetretene Herzschwäche behandeln?

Herzschwäche ist früh erkennbar

In Deutschland leiden zwei bis drei Millionen Menschen an einer Herzschwäche (medizinisch: „Herzinsuffizienz“). Bei einer chronischen Herzschwäche nimmt die Pumpleistung des Herzens so weit ab, dass nicht mehr genügend Blut und damit Sauerstoff und Nährstoffe zu den Organen wie Gehirn, Nieren, Muskeln gepumpt werden können. Die chronische Form der Herzschwäche beginnt oft schleichend und wird daher oft erst spät erkannt. Die betroffenen Menschen klagen über verschiedene Symptome: Kurzatmigkeit, insbesondere bei körperlichen Belastungen, allgemeiner Leistungsabfall, Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit, Beinschwellung durch Wasseransammlungen und eine Vielzahl von weiteren Beschwerden. Die moderne Medizin bietet gute Möglichkeiten: Durch moderne, auch schonende Untersuchungsverfahren lässt sich früh eine Herzschwäche erkennen und die Ursache feststellen. Sehr unterschiedliche Ursachen können zu einer Herzschwäche führen. Daher ist es Aufgabe des Arztes, zunächst die zugrunde liegende Erkrankung festzustellen. Ursachen können sein: Bluthochdruckerkrankung, eine Verengung der Herzkranzgefäße, Herzklappenfehler, Herzmuskelerkrankungen, Herzrhythmusstörungen. Aber auch Medikamente oder Alkohol können dem Herzen schaden. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl weiterer Ursachen, die vom Kardiologen abzuklären sind. Ursachenorientiert lässt sich dann eine Behandlung der Herzschwäche in die Wege leiten. Sehr unterschiedliche Behandlungsmethoden wie Medikamente, Herzschrittmacher-Therapien, Herzkatheterverfahren, Herz-Operationen und anderes mehr stehen zur Verfügung. Auch die Art, wie der Patient mit seiner Erkrankung umgeht und sein Leben danach richtet, ist entscheidend für den weiteren Krankheitsverlauf. Durch viele neue Behandlungsverfahren konnte in den letzten 20 Jahren die Lebensqualität von Patienten mit Herzschwäche deutlich gebessert werden. Auch die Lebenserwartung der Patienten hat sich deutlich gesteigert.

Beherztes Eingreifen beim „Sekundentod“

Kommt es zu einem plötzlichen Herzstillstand („Sekundentod“), muss die Zeit bis zum Eintreffen eines Notarztes überbrückt werden. Dr. Degen erläuterte dem Auditorium, wie man eine Wiederbelebung durchführt. Diese „Laien-Reanimation“ konnte unter fachlicher Anleitung an drei Dummys geübt werden. Dabei gilt es, konzentriert zu arbeiten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Frühe Wiederbelebungsmaßnahmen sind entscheidend für das Überleben des Patienten.

Pressemitteilung

St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH

Drei Fachkräfte informierten ihre Zuhörer rund um das Thema Herz. Foto: Privat

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