Allgemeine Berichte | 29.03.2014

Fortbildung für weibliche Führungskräfte in Mayen nach zwei Jahren abgeschlossen

„Den Menschen im Blick - wertorientiert und kompetent“

120 Mitarbeiterinnen der katholischen Kindertagesstätten aus dem Bereich der „KiTa gGmbH Koblenz“ haben an einem Qualifizierungsprojekt teilgenommen

Die Teilnehmerinnen aus dem Bereich Mayen/Vordereifel: Marion Kalt, Leiterin Kita St. Clemens Mayen; Charlotte Kieffer, Leiterin Kita St. Josef Mayen; Hilde Schilz, Leiterin Kita St. Hedwig Andernach; Rosemarie Wagner, Kita St. Luzia Baar-Wanderath; Gabi Nüsse, Kita St. Arnulfus Nickenich; Birgit Busenkell, Kita St. Elisabeth Kruft; Laura Pusch, Leiterin Kita Mariengarten Saffig; Sonja Windheuser-Völlmeke, Kita Mariengarten Saffig; Tanja Wiedemann, Kita Herz-Jesu Mayen; Barbara Müller, Kita St. Genovefa Obermendig; Sandra Reutelsterz, Kita St. Anna Kottenheim; Maria Ott, Leiterin Kita St. Anna Kottenheim.  privat

Mayen. Zwei Jahre lang haben 120 Mitarbeiterinnen der katholischen Kindertagesstätten aus dem Bereich der „KiTa gGmbH Koblenz“ an einem Qualifizierungsprojekt für weibliche Führungskräfte unter dem Motto „Den Mensch im Blick - wertorientiert und kompetent“ teilgenommen. Gefördert wurde das Projekt vom Europäischen Sozialfonds Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Europäischen Union. Die KiTa gGmbH schulte dabei sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiterinnen, die Interesse an einer solchen Position haben. In der Halle 129 in Mayen fand die Abschlussfeier statt. - Personal führen, mit knappen Ressourcen wirtschaften, für Teamzusammenhalt sorgen, mit Eltern und örtlichen Gremien eng zusammenarbeiten: An die Führungskräfte in Kindertagesstätten würden hohe Ansprüche gestellt, erklären Sabine Theisen und Willi Kaspari, die beiden Geschäftsführer der KiTa gGmbH Koblenz. In den letzten Jahren sei es zu einem Wandel im Profil und den Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte gekommen, beispielsweise durch den Ausbau der Plätze für Null- bis Dreijährige. Ein spürbarer Fachkräftemangel und auch eine höhere Belastung für die Führungskräfte seien so entstanden.

Hohe Ansprüche an Führungskräfte

Projektleiter Dieter Christ hat selbst jahrelang als Mitarbeiter und Leiter gearbeitet und weiß aus eigener Erfahrung um die Herausforderungen. „Wir haben überlegt: Die Arbeit können wir nicht wegnehmen, aber wir können etwas verändern. Wir wollten unsere Leitungen motivieren und stärken - was ja auch im Interesse der Kinder ist.“ In zwei Modulen hätten sich die 120 Teilnehmenden etwa mit betriebswirtschaftlichen Inhalten, dem Arbeitsrecht und der Buchhaltung beschäftigt, mit Organisation und Teamführung und dem eigenen Rollenbild. Christ erklärt: „Nehmen wir eine Mitarbeiterin, die sich als Leiterin qualifiziert hat. Sie übernimmt diese Aufgabe, arbeitet aber nach wie vor auch noch mit Kolleginnen in einer Gruppe - da fällt es manchmal schwer, die ‚Chefin‘ hervorzukehren. Hier sollte man sich über die eigene Rolle immer wieder klar werden.“ Zwei weitere Module behandelten das Belastungsmanagement mit Themen wie Burn-out-Vorbeugung und das wertorientierte Management. „Die Teilnehmerinnen haben dort über die eigenen Werte, den eigenen Glauben gesprochen“, erklärt Christ. Die Fortbildung habe sich am Leitbild der KiTa gGmbH im Bistum Trier orientiert, die das Kind in die Mitte stelle, sich an dessen Lebenswirklichkeit orientiere und wertschätze.

Positives Ergebnis

„Wir haben positives Feedback bekommen“, erklärt Christ. 96 Prozent würden wieder an einer solchen Fortbildungsmaßnahme teilnehmen. So wie Melanie Hickmann, Leiterin der Kita St. Goar. „Vor allem den fachlichen Austausch auf überregionaler Ebene fand ich wichtig. Ich bin in meiner Rolle als Leitung gestärkt worden“, sagt sie. Christ und die Leitung der KiTa gGmbH Koblenz sind zufrieden: Fünf Teilnehmerinnen aus der „Mitarbeitergruppe“ seien während des Projektes in eine Leitungsstelle gewechselt, neun weitere hätten sich bei der Einarbeitung als Leitungskraft vom Projekt begleiten lassen, ein Pool von neuen Nachwuchskräften sei entstanden. Außerdem seien die Erkenntnisse aus dem Projekt auch in das betriebliche Gesundheitsmanagement geflossen und in die Einarbeitung neuer Fachkräfte geflossen.

Die Teilnehmerinnen aus dem Bereich Mayen/Vordereifel: Marion Kalt, Leiterin Kita St. Clemens Mayen; Charlotte Kieffer, Leiterin Kita St. Josef Mayen; Hilde Schilz, Leiterin Kita St. Hedwig Andernach; Rosemarie Wagner, Kita St. Luzia Baar-Wanderath; Gabi Nüsse, Kita St. Arnulfus Nickenich; Birgit Busenkell, Kita St. Elisabeth Kruft; Laura Pusch, Leiterin Kita Mariengarten Saffig; Sonja Windheuser-Völlmeke, Kita Mariengarten Saffig; Tanja Wiedemann, Kita Herz-Jesu Mayen; Barbara Müller, Kita St. Genovefa Obermendig; Sandra Reutelsterz, Kita St. Anna Kottenheim; Maria Ott, Leiterin Kita St. Anna Kottenheim. Foto:

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