Der WEISSE RING stellt seine Arbeit vor
18. März: Montags-Gespräch im Studio des Offenen Kanals
Andernach. Allzu oft wird weggeschaut, wenn jemand in der Öffentlichkeit mit Worten oder mit körperlicher Gewalt angegriffen wird. Aus Gleichgültigkeit oder Unsicherheit ignoriert man die Situation, wenn Einbrecher am Werk sind. Man kneift, anstatt zu handeln. Die Folgen bekommt man erst dann schmerzlich zu spüren, wenn man selbst einmal Hilfe benötigt: denn dann schauen die anderen weg und tun so, als ob sie nichts bemerken würden. Opfern von Gewalttaten zu helfen hat sich der WEISSE RING zur Aufgabe gemacht. Im September 1976 wurde der WEISSE RING in Mainz gegründet und am 24. September 1976 ins Vereinsregister eingetragen. Mit der Vorstellung der Satzungsziele im Juni 1977 in Frankfurt begann die praktische Opferhilfe. Zu den Gründern des Vereins zählten unter anderem Rechtsanwalt Dr. Josef Augstein, Dr. Horst Herold (damaliger Präsident des Bundeskriminalamts), die Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Alexander Böhm und Prof. Dr. Hans Joachim Schneider, die damaligen Polizeipräsidenten Klaus Hübner (Berlin) und Dr. Manfred Schreiber (München), Staatssekretär Dr. Kurt Wöhler sowie Fernsehjournalist Eduard Zimmermann und seine Frau Rosmarie. Heinz-Helmut Schwarzkopf, Leiter der Außenstelle Neuwied und Frau Zajonzek werden am 18. März die Arbeit des WEISSEN RINGS anläsðslich eines Montags-Gesprächs vorstellen. Das Montags-Gespräch findet im TV-Studio des Offenen Kanals in der Koblenzerstraße 22 in Andernach statt. Zuschauer sind herzlich willkommen.
