-Anzeige- Unterhaltsame Autorenlesung bei AnkerBuch
Der letzte Whisky war erst der Anfang
Andernach. In Anlehnung an den schottischen Nationaldichter Robert Burns war das Motto der Autorenlesung von Carsten Sebastian Henn „Der letzte Whisky“ bei AnkerBuch: Glück bedeutet einen anständigen Whisky, ein anständiges Essen, eine anständige Geschichte und eine anständige Frau oder eine unanständige Frau – je nachdem, wie viel Glück man verkraften kann. In diesem Sinne konnten die zahlreichen Gäste sich sehr glücklich schätzen. Für das anständige Essen sorgte Monsieur Jean-Marie Dumaine mit seinem Team des Vieux-Sinzig. Er löste sein Versprechen ein und schlüpfte in die Rolle des Antoine Careme, sein Alter Ego, das von Carsten Sebastian Henn in seinen Romanen um den kulinarischen Detektiv Julius Eichendorff immer wieder liebevoll gezeichnet wird. Monsieur Dumaine servierte seine berühmte „Herr von Bimmel-Suppe“ und einen Spätburgunderkuchen mit zahlreichen amüsanten Kochanekdoten. Den anständigen Whisky brachte Stephan Mohr, Inhaber der Eifel Whisky Brennerei mit. Die Gäste konnten sich persönlich von der Qualität und Güte des „Malty Blend“, „Single Rye“ und „Smokey Blend“ überzeugen. Es gibt wohl nur sehr wenige Whiskys, die mit so viel Herzblut hergestellt werden und das schmeckt man in jedem Tropfen.
Die anständige Geschichte drehte sich um Professor Dr. Dr. Adalbert Bietigheim, der es in seinem nunmehr vierten Fall mit Moorleichen, Toten in Whiskyfässern, kochend heißem Haggis und misstrauischen Bewohnern der Insel Islay zu tun bekommt. Heldenhaft stellt er sich der Aufgabe, das Rätsel um eine Moorleiche zu lüften. Noch heldenhafter dabei ist, dass er sich keine Gelegenheit entgehen lässt jeden Whisky, der sich ihm in den Weg stellt zu vernichten. Auch diesmal waren die szenischen Präsentationen von Carsten Sebastian Henn hochprozentig spannend, humorvoll und unterhaltsam. Wie viel Glück die Gäste von AnkerBuch nach der Lesung noch zu verkraften hatten, bleibt das Geheimnis einer Septembernacht.
