Hallenfußballturnier um den Pellenz-Supercup
Die 26. Auflage war wieder ein voller Erfolg.
Veranstalter FC Plaidt sicherte sich den Titel
Plaidt. Bei der 26. Auflage des Turniers um den Pellenz-Supercup sicherte sich der Veranstalter FC Plaidt nach dem Turniererfolg von 2001 zum zweiten Mal den Titel in der Geschichte des traditionellen Hallenfußballspektakels. Zuvor hatte der Rheinlandligist TuS Mayen viermal in Serie den begehrten Wanderpokal und das Preisgeld in Höhe von 200 Euro vereinnahmt. Diesmal schied der Favorit nach einer bescheidenen Vorstellung zusammen mit dem Vorjahresfinalisten ATA Spor Urmitz bereits in der Vorrunde aus. Neben Urmitz musste „Neuling“ SG Baar/Herresbach in der Gruppe A ohne Punktgewinn die Heimreise antreten. In der Gruppe B enttäuschte Geheimfavorit Spfr Miesenheim mit nur einem bescheidenen Remis auf dem Vorrundenkonto; wurde neben Mayen ebenfalls zum Zuschauen verurteilt. Die beiden Halbfinalbegegnungen hatten lokalen Charakter. Hier überraschte A-Ligist FC Andernach mit einem 4:1-Sieg über den „großen Bruder“ SG 99 Andernach . „Das war schon etwas Besonderes für die Jungs“, meinte FC-Trainer Leo Bicvic. Immerhin hatte der Andernacher Bezirkligist neben der SG Eintracht Mendig/Bell bis dahin den besten Eindruck hinterlassen. Aber auch der Müller-Truppe aus Mendig/Bell wurde der Einzug ins Finale verwehrt. Der Rheinlandligaanwärter musste sich nach einer spannenden Auseinandersetzung dem Team des Veranstalters mit 3:4 geschlagen geben. So standen sich im Spiel um Platz drei die beiden Spitzenmannschaften aus der Bezirksliga Mitte gegenüber. Die Schützlinge von SG 99-Trainer Josef Kowalski sicherten sich schließlich den dritten Platz nach einer starken Vorstellung mit einem deutlichen 5:1-Erfolg über die Kombinierten aus Mendig und Bell.
Eine starke Vorstellung lieferte auch das einheimische FC-Team beim deutlichen und hochverdienten 6:2-Sieg im Endspiel gegen den FC Andernach ab. Hier beherrschte die Mannschaft vom Pommerhof während der gesamten Spielzeit Ball und Gegner. Während Tayfun Kayaaalp und Lukas Marder in der hinteren Reihe mit Übersicht operierten und den Gegner vom eigenen Kasten fernhielten, machten die schnellen Jan Nachtsheim und Max Hilt auf der Außenbahn Betrieb. Die Techniker Dogan Cevik, Johannes Stenz, Roman Bach und Tarik Camo beeindruckten mit ihrer Technik und setzten ihr schönes Kombinationsspiel gekonnt in Tore um. „Unsere Mannschaft hat heute überzeugt und verdient den Turniersieg eingefahren. Die Zuschauer konnten sich wieder über sehenswerte und spannende Spiele freuen. Vor allem der lokale Charakter gab dem Ablauf eine gewisse Würze“, urteilte FC-Vorstandsmitglied Stephan Pistono und erwähnte im gleichen Atemzug die hervorragenden Bedingungen: „Die vom Fußballverband Rheinland wieder zur Verfügung gestellten mobilen Bande ermöglichten ein hohes Spieltempo und viele Tore.“ Fazit: Die einheimischen Fußballfreunde dürfen sich schon jetzt auf die 27. Auflage des Pellenz-Supercups im kommenden Jahr freuen. LS
