„Die Fachgrenzen verschwimmen“
Neues Behandlungskonzept bei Baucherkrankungen im St. Nikolaus Stiftshospital
Andernach. Es ist eine Neuerung, die es in dieser Form in der Region noch nicht gab: Patienten mit Baucherkrankungen werden im St. Nikolaus Stiftshospital von Internisten/Gastroenterologen sowie von Viszeralchirurgen von Beginn an gemeinsam behandelt. Dr. Klaus Friedhoff, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, und Dr. Hans-Joachim Rüthlein, Oberarzt der Gastroenterologie, erläutern das Vorgehen: Wird ein Patient mit einer Baucherkrankung neu aufgenommen, kümmern sich gleichzeitig Internisten und Chirurgen um die gemeinsame Diagnose. Innerhalb von 24 Stunden gibt es eine gemeinsame Absprache, wie weiter verfahren wird, ob der Patient konservativ behandelt werden kann oder ob eine Operation notwendig ist. Das hat für die Patienten einen ganz klaren Vorteil: Zeitersparnis. Bislang ist es üblich, in Fachabteilungen zu denken, sagen die beiden Ärzte. Doch man weiß, dass die Fachgrenzen in diesen beiden Bereichen verschwimmen. Das wird nun zum Wohle der Patienten genutzt, verkürzt sich somit doch die Verweildauer unter Umständen bemerkenswert, ein Operationstrauma kann bei gleichzeitiger Behandlung verkleinert werden.
Dieses neue System wird sehr stringent verfolgt: Jeden Morgen informieren sich Dr. Friedhoff und Dr. Rüthlein zur selben Zeit über neu aufgenommene Patienten - diese werden über das neue Behandlungskonzept informiert und schließlich von beiden Vertretern der Fachdisziplinen untersucht. Bislang untersuchte ein Arzt und zog bei Bedarf den anderen hinzu.
Nach den ersten Monaten fühlen sich der Chirurg und der Internist bestätigt: „Die Fachgrenzen verschwimmen“, sagen beide. Im Vorfeld mussten obligatorische Verfahren der Abteilungen einander angenähert werden. So wurden etwa die Aufnahmebögen angeglichen oder die geforderten Laborwerte abgesprochen.
Insgesamt ist das abteilungsübergreifende Team multiprofessionell besetzt mit Ärzten, Assistenten und Pflegefachkräften. Alle Beteiligten treffen sich monatlich, um gemeinsam zu eruieren, an welchen Stellen eventuell weitere Verbesserungen an diesem neuen Behandlungskonzept eingeführt werden könnten.
Bei den Patienten kommt die neue, schnellere und noch effektivere Behandlung gut an. Und auch die niedergelassenen Ärzte wurden über die Neuerung in der Bauchstation des St.Nikolaus Stiftshospitals informiert. Pressemitteilung
St. Nikolaus Stiftshospital GmbH
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