Interview mit Dipl. Psychologe und Dipl. Pädagoge Werner Dinkelbach
Die Psychologie der Angst
Samstag, 25. April um 17 Uhr auf dem Offenen Kanal OK4
Andernach. Die Corona-Pandemie stellt uns vor große Herausforderungen. Krisenstress, Isolation, Freiheitsentzug und Angst vor Arbeitslosigkeit sowie die Angst vor einer ungewissen Zukunft sind allgegenwärtig. Was macht das mit den Menschen und mit der Gesellschaft. Was machen Sorgen und Isolation mit uns? Die Psychologie der Angst hat viele Facetten: Angst um die Angehörigen, Angst vor dem Arbeitsplatzverlust. Die Angst, dass aus Zuversicht Verzweiflung wird.
Angst ist ein Gefühl, das sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei gefühlte oder reale Bedrohungen sein.
Im Laufe der Evolution hat die Angst eine wichtige Funktion als ein die Sinne schärfender und Körperkraft aktivierender Schutz- und Überlebensmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten (Kämpfe oder Fliehe) einleitet.
Derzeit führen wir einen Kampf gegen das Corona-Virus und gegen die verschiedenen Ängste. Wie gehen Menschen mit der Krise um denen die menschliche Nähe fehlt? Wie umgehen mit der Unsicherheit darüber, was sich in diesen Wochen verändert? Gibt es so etwas wie eine biblische Angst, dass die Menschheit ihre möglicherweise gerechte Strafe für Ihr Verhalten in der Vergangenheit erhält?
Über die Psychologie der Angst sprach Alfred Adams mit dem Dipl. Psychologe – Dipl. Pädagoge und Psychoanalytiker und Leiter des Instituts für Psychotherapie und Psychoanalyse Rhein Eifel GmbH Werner Dinkelbach.
Otto Kaiser zeichnete das Gespräch auf. Zu sehen ist die Aufzeichnung unter dem Titel „Psychologie der Angst“ im TV-Programm des Offenen Kanals Andernach. Die Sendezeit erfahren Sie aus dieser Zeitschrift oder unter OK4.de im Internet. Das Tagesprogramm und alle Sendungen können im Livestream im Internet und in der Mediathek angesehen werden.
