Zwölfte Erstürmung der Andernacher Krahnenberg-Kaserne
Die Schutzmauer hielt die Angreifer wieder mal nicht auf
Andernach. Schwerdonnerstagmorgen, 7.30 Uhr: Der stellvertretende Stadtkommandant Hans Peter Klein gibt den Befehl zur Erstürmung der Andernacher Krahnenberg-Kaserne. Die närrische Streitmacht der Blauen Funken, der Rot-Weißen Husaren, der Stadtsoldaten und der Prinzengarde stürmt mit der Unterstützung der Möhnen Ewig Jung, der Gerak und des Festausschusses die Kaserne. Im Hintergrund beobachtet das Andernacher Tollitätenpaar das Geschehen.
Nur kurz ist die Gegenwehr der anwesenden „Blaukappen“, denn gegen die Schüsse aus der Funkenkanone sind die Mannen machtlos. Die Standortälteste und Institutsleiterin Almut Nolte und ihre Mannen ergeben sich nach kurzem „Gefecht“ und werden in Haft genommen. Gemeinsam wird im Anschluss gefeiert, die „Entmachtungsurkunde“ und der Kasernenschlüssel werden an die „Gewinner“ übergeben. Nach den Ordensverleihungen, gekonnt moderiert von Stabsfeldwebel Frank Wagner, werden noch lange Pläne geschmiedet, wie im kommenden Jahr die Erstürmung verhindert werden kann. Ein wohl aussichtsloser Plan.
Noch waren die „Blaukappen“ vollen Mutes.Fotos: WAMFO.DE
Hans Peter Klein gab den Befehl zum Angriff.
