Allgemeine Berichte | 21.02.2013

Junges Schauspiel Ensemble München

„Die weiße Rose - aus den Archiven des Terrors“

Am 7. März ab 20 Uhr

„Die weiße Rose - aus den Archiven des Terrors“

Andernach. Am 7. März ab 20 Uhr wird in der Mittelrheinhalle in Andernach das Theaterstück „Die weiße Rose - aus den Archiven des Terrors“ zur Aufführung kommen.

80 Jahre nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten zeigt dieses Stück, wie die Geschwister Scholl und die Gruppe der „Weißen Rose“ Widerstand leisteten. In der Münchner Studentenkompanie begegnen sich im Jahre 1940 die beiden Medizinstudenten Hans Scholl und Alexander Schmorell. Aus der intensiven und ungewöhnlichen Freundschaft der beiden jungen Männer und ihrer kritischen Einstellung zum herrschenden Regime erwächst der zunächst passive, dann aktive Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der unter dem Namen „Die Weiße Rose“ berühmt werden sollte. Nach und nach schließen sich den Aktionen die Freunde Christoph Probst, Willi Graf, Hans‘ Schwester Sophie und der Universitätsprofessor Kurt Huber an. Was mit einem getippten Flugblatt begann, wird zu einer gedanklichen Macht, die den Nationalsozialismus zu stürzen sucht.

Nach den Flugblatt-Aktionen im Frühsommer 1942, der massenweisen Herstellung und Verbreitung des V. Flugblatts im Januar 1943, dem Schreiben der Parolen an öffentlichen Gebäuden, wird Hans Scholl, zusammen mit seiner Schwester Sophie, am 18. Februar 1943 beim Auslegen des VI.

Flugblattes von der Gestapo verhaftet. An diesem Tag verkündet der Propagandaminister Goebbels im Berliner Sportpalast den „Totalen Krieg“. Ein paar Tage später werden Hans und Sophie Scholl zusammen mit dem Freund Christoph Probst vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und ermordet.

Das Stück von Jutta Schubert „Die Weiße Rose - Aus den Archiven des Terrors“, dessen Uraufführung 2004 zugleich die Geburtsstunde des Jungen Schauspiel Ensembles München bedeutete, trägt nicht nur zur Würdigung und Erinnerung an die Weiße Rose als Widerstandsgruppe, als ein Stück deutscher Geschichte bei, sondern will der Frage nachgehen, wer die jungen Menschen waren, die nicht nur von einem besseren Deutschland träumten, sondern sich aktiv dafür einsetzten.

Das Theaterstück konzentriert sich mehr als je zuvor auf die Menschen und Persönlichkeiten hinter den historischen Figuren. Die Bühne und das Theater verwandeln sich in eine Insel der Menschlichkeit, die verblassten Erinnerungen werden mit Farbe gefüllt und die Mitglieder des inneren Kreises der Widerstandsgruppe für einige Stunden wieder zum Leben erweckt.

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