Erste Exkursion des Historischen Vereins Andernach
Ein Einblick in die wechselvolle Geschichte
Am Samstag, 18. März geht es in den Nachbarort Weißenthurm
Andernach. Der Historische Verein Andernach hat das neue Jahresprogramm vorgestellt. In Andernach wird weiterhin über die Neugestaltung des Stadtmuseums nachgedacht. Die neue Museumsleiterin Frau Dr. Giljohann und die Ausstellungsplanerin Frau Sabby Mohrhardt erarbeiten ein neues Konzept der Präsentation der Andernacher Exponate. Daher stehen wie im letzten Jahr wieder interessante Museen im Rheinland im Fokus, die mit Hinblick auf die Neukonzeption des Museums in Andernach Impulse und Anregungen bieten könnten.
Das heißt „Firmus“, das Stadtmaskottchen, blickt ein zweites Mal über den Tellerrand: Auf dem Programm stehen die Stadtmuseen in Oberwesel, Bingen, Siegburg, Köln und das Stadtmuseum Simeonstift in Trier. Außerdem gibt es im April einen Lichtbildervortrag „Andernach im Wechsel der Jahreszeiten“ im Marienstift.
Die erste Exkursion des Jahres aber führt am Samstag, 18. März in den Nachbarort Weißenthurm, der lange Zeit durch die Herstellung von Bimssteinen, Brauereien und Blechverarbeitung geprägt war. Auf dem Besichtigungsprogramm steht der Weiße Turm, ein markanter Zoll- und Grenzturm aus den Jahren 1410/15. Hier verlief die Grenze zwischen Kurtrier und Kurköln. Der Turm beherbergt ein kleines Museum.
Außerdem wird die katholische Pfarrkirche „Heilige Dreifaltigkeit“ besichtigt, die nach Plänen des Koblenzer Architekten Johann Claudius von Lassaulx 1837/38 erbaut und zu Beginn des 20. Jahrhunderts umgebaut und erweitert wurde. Auch das Monument General Hoche, Denkmal und letzte Ruhestätte für General Lazare Hoche wird besucht, der im April 1797 vom Weißenthurmer Frauenberg aus den Übergang französischer Revolutionstruppen leitete und kurze Zeit später verstarb.
Es führt Herr Hermann Doetsch, ehemaliger Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Weißenthurm und ein Kenner der Weißenthurmer Geschichte. Treffpunkt um 14 Uhr in Weißenthurm ist der Weiße Turm. Anreise mit PKW, Parkmöglichkeiten bestehen vor der evangelischen Kirche; Kirchstraße Parkplatz hinter der Kirche beziehungsweise vor der Schule oder am Rhein/Zufahrt über Becherstraße.
