Allgemeine Berichte | 30.04.2026

„Unsere Perspektive zählt!“

Inklusive Ausstellung in Saffig macht Lebenswelten von Menschen mit Beeinträchtigung sichtbar

Gemeinsam als Team hat man die Ausstellung möglich gemacht.

Saffig. Am 24. April fand bei den Barmherzigen Brüdern Saffig die inklusive Ausstellung „Unsere Perspektive zählt!“ statt. Dabei stand im Fokus, die Lebenswelten von Menschen mit Beeinträchtigung aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Initiiert wurde die Ausstellung als Abschlussprojekt von den Heilerziehungspflege-Auszubildenden Celina Burchert und Lea Höser. Die Idee entstand aus den Erfahrungen während der Ausbildung sowie aus dem schulischen Schwerpunkt zu den Themen Lebenswelten und Alltag. Der Wunsch war es, den Klientinnen und Klienten eine Möglichkeit zu geben, ihre Sicht auf den Alltag selbstbestimmt darzustellen und ihre Erfahrungen sichtbar zu machen.

Im Rahmen der Ausstellung wurden Fotografien aus dem Alltag von Klienten der Barmherzigen Brüder Saffig und der FSW Kettig gezeigt. Ergänzt wurden diese durch persönliche Aussagen, in denen die Teilnehmenden ihre individuellen Herausforderungen beschrieben - insbesondere solche, die für Außenstehende oft nicht direkt erkennbar sind. So wurde deutlich, mit welchen Hürden Menschen mit Beeinträchtigung im täglichen Leben konfrontiert sind.

„Uns war es wichtig, den Klienten Aufmerksamkeit zu ermöglichen und ihre Probleme gegenüber der Gesellschaft sichtbar zu machen“, erklären die Organisatorinnen. Gleichzeitig sollte die Ausstellung Raum für Begegnung und Austausch zwischen Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten schaffen.

Viele Besucherinnen und Besucher suchten aktiv das Gespräch mit den Beteiligten, wodurch die Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur gelebten Inklusion darstellte.

Einblick in den Alltag: Herausforderungen, denen Menschen mit Beeinträchtigung begegnen.

Einblick in den Alltag: Herausforderungen, denen Menschen mit Beeinträchtigung begegnen. Foto: Jannik Junglas

Gemeinsam als Team hat man die Ausstellung möglich gemacht. Foto: Jannik Junglas

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