Allgemeine Berichte | 29.05.2014

Der Pfarrgemeinderat Nickenich organisierte eine Tour für ältere Mitbürger

Ein Zeugnis der Eifeler Eisenbahngeschichte

Das historische Bahnbetriebswerk in Gerolstein war das Ziel der Gruppe

Die Nickenicher Senioren besichtigten das historische Bahnbetriebswerk in Gerolstein.privat

Nickenich. Der Pfarrgemeinderat führte auch in diesem Jahr wieder eine Fahrt für die Nickenicher Bürger über 60 Jahre durch. Mit einem Reisebus startete man nach Gerolstein. Dort besichtigte man das historische Bahnbetriebswerk unter fachgerechter Führung. Das Bahnbetriebswerk ist ein lebendiges Zeugnis der über 130-jährigen Eisenbahngeschichte in der Eifel. Hier wurden die Loks und Triebwagen für den größten Teil der Eifelstrecken gewartet, sogar für die bekannte Strecke Andernach - Mayen - Gerolstein. Auch heute werden hier noch historische Loks und Triebwagen gewartet und instand gesetzt. Im Lokschuppen konnte man den Handwerkern bei den Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten zusehen. Weiterhin gab es die vollfunktionsfähige Drehscheibe, den riesigen Wasserkran, den Kohlekran zum Befüllen von Dampfloks sowie zahlreiche Loks, Triebwagen und Waggons zu bestaunen. Danach ging es zum Mittagessen in das nahe gelegene Restaurant Forsthaus. Nach dem Mittagessen besichtigte die Gruppe unter fachgerechter Führung die evangelische Erlöserkirche. Als 100. und letzte vom Berliner Kirchenbauverein und aus dem Privatvermögen des Kaisers Wilhelm II. finanzierte Kirche, wurde sie in den Jahren 1911 bis 1913 erbaut. Der Architekt Franz Schwechten hatte zuvor auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche in Berlin entworfen.

Die Innenausstattung ist mit großflächigen Goldmosaiken, Rundbögen und einer dominierenden Kuppel aufwendig ausgestattet. Zur Einweihung der Kirche am 15. Oktober 1913 war das Kaiserpaar selbst anwesend. Bis 1945 gehörte die Kirche dem Hause Hohenzollern, danach der evangelischen Kirche im Rheinland. Nach der Führung fuhr man weiter zum Waldcafé am Gemündener Maar. Einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um einen Verdauungsspaziergang um das Maar zu machen. Danach ging es wieder heimwärts.

Die Nickenicher Senioren besichtigten das historische Bahnbetriebswerk in Gerolstein.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Dienstleistungen
Dauerauftrag 2026
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Berufskraftfahrer gesucht
Media-Auftrag 2026/27
10 Jahre Nowi
Brunnenfest in Bad Breisig
Brunnenfest Bad Breisig
Empfohlene Artikel
Zeltlageratmosphäre gab es bei der Singerunde am Mariendom
26

Ein flackerndes Lagerfeuer ist Garant für eine fröhliche, träumerische, entspannte Atmosphäre – und wenn dann gemeinsam gesungen wird, ist die Romantik des Zeltlagers perfekt. „Wir am Dom“, das Gemeindeteam vom Mariendom, hatte zur Singerunde am Lagerfeuer eingeladen – und fast vierzig Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen Anfang Mai in den Pfarrhausgarten am Andernacher Mariendom, um „dat Jeföhl“ der Gemeinschaft am Lagerfeuer zu erleben.

Weiterlesen

Weitere Artikel
In den Thürer Wiesen wächst das Beweidungsprojekt weiter: Zwei Kühe und vier Kälber der Karpatischen Wasserbüffelherde sind am Dienstag in eine neu erschlossene Projektfläche umgezogen.Foto: Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz
41

Beweidungsprojekt wächst auf fast 30 Hektar

Wasserbüffel erobern neue Flächen in den Thürer Wiesen

Thür. In den Thürer Wiesen wächst das Beweidungsprojekt weiter: Zwei Kühe und vier Kälber der Karpatischen Wasserbüffelherde sind am Dienstag in eine neu erschlossene Projektfläche umgezogen. Damit stehen der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz ab sofort zusätzliche zehn Hektar Feuchtwiesen westlich der L113 als Ökokontofläche zur Verfügung. Insgesamt umfasst die Projektfläche in den Thürer Wiesen nun fast 30 Hektar.

Weiterlesen

Die Stadt Andernach hat ihr beliebtes Naherholungsgebiet, die Mayener Hohl, in den vergangenen Monaten umfassend forstwirtschaftlich aufgewertet. Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
30

Stadt Andernach entwickelt innerstädtischen Grünzug ökologisch weiter

500 neue Bäume für die Mayener Hohl

Andernach. Die Stadt Andernach hat ihr beliebtes Naherholungsgebiet, die Mayener Hohl, in den vergangenen Monaten umfassend forstwirtschaftlich aufgewertet. Entlang des rund 600 Meter langen innerstädtischen historischen Weges standen vor allem zwei Ziele im Fokus: die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und die nachhaltige Stärkung des gesamten Gehölzbestandes.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2025
Image Anzeige
Dauerauftrag 2026
Anzeige 35-jähriges Jubiläum
Anzeige Show Alive
Titelanzeige
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Jubiläum
Stellenanzeige Servicekräfte
Stellenanzeige
Nachruf-Anzeige Andreas Meyer
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, Mai 2026
Vatertag
Brunnenfest Bad Breisig
Tag der offenen Tür FFW Burgbrohl
Brunnenfest
Brunnenfest Bad Breisig