Wirtschaft | 26.10.2013

- Anzeige - Modernisierung der zentralen Wärmeerzeugung in der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach

Ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz

Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, begrüßte die Gäste in der Heizzentrale der Rhein-Mosel-Fachklinik.  privat

Andernach. Im März 2011 hat die Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach mit der Sanierung ihres Nahwärmenetzes auf dem weitverzweigten Klinikgelände begonnen und die Energieerzeugung von Öl und Gas weitgehend auf umweltfreundliche Holzhackschnitzel in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk umgestellt. Die alte Heizungsanlage der Klinik bestand aus vier großen Kesselanlagen, in denen Erdgas oder Öl als Primärenergie eingesetzt werden konnten. Die Anlage stammte aus den 1970er Jahren und hatte eine nicht mehr zeitgemäße Energieeffizienz.

Zur Erneuerung der Nahwärmeversorgung wurden circa vier Kilometer Rohrleitungen auf dem Klinikgelände zum Teil durch die vorhandenen unterirdischen Versorgungstunnel, zum Teil neu im Erdreich verlegt. Die moderne neue Heizungsanlage besteht aus einem Biomassekessel, in dem Holzhackschnitzel als nachwachsender Rohstoff zur Energieerzeugung eingesetzt werden. Zusätzlich ist mit Einsatz von Erdgas als Primärenergie ein Blockheizkraftwerk mit 80 KWh Heizleistung und 50 KWh Strom installiert. Darüber hinaus bestehen zwei Kesselanlagen, in denen wahlweise Gas oder Öl verbrannt werden können, die als Ausfallabsicherung und zur Abdeckung eventueller Leistungsspitzen dienen. Rund 7,3 Millionen Euro investierte die Klinik in die neue Anlage, die sich in circa elf Jahren amortisieren wird.

„Die Energieeinsparungen durch diese Modernisierungsmaßnahmen sind beachtlich“

Im Rahmen einer Veranstaltung in der Rhein-Mosel-Fachklinik stellte die Klinik ihre neue Heizungsanlage jetzt der Öffentlichkeit vor. Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, konnte dazu zahlreiche Gäste und Mitarbeiter in der Heizzentrale der Klinik begrüßen, darunter auch Dr. Rainer Frank, Leiter der Abteilung Zentrale Aufgaben im rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium.

„Die Energieeinsparungen durch diese Modernisierungsmaßnahmen sind beachtlich“, hob Dr. Gerald Gaß hervor. „Im bisherigen Verlauf des Jahres 2013 betrug die Energieeinsparung 19 Prozent, bei den Energiekosten konnten 57 Prozent eingespart werden, die CO² Reduktion lag bei 65 Prozent. Mit der eingesparten Energie lassen sich ungefähr 640 Einfamilienhäuser mit jeweils 150m² Fläche beheizen. Die eingesparte CO² Menge entspricht dem CO²-Ausstoß von circa 1000 Mittelklassewagen. Damit wird die Rhein-Mosel-Fachklinik ihrem Anspruch als nachhaltiges Unternehmen, auch im Hinblick auf die Ressourceneffizienz, gerecht und kann durch die deutliche Senkung der jährlichen Energiekosten auch einen wirtschaftlichen Erfolg vorweisen. Darüber hinaus ist diese Form der Energiegewinnung nicht nur besonders umweltfreundlich, sondern stärkt auch die regionale Wirtschaft.“

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Gäste die neuen Anlagen besichtigen und von Dipl. Ingenieur Oliver Durstberger von der Firma Entec und Uwe Vey, Leiter der Technischen Dienste der Rhein-Mosel-Fachklinik, detaillierte Erläuterungen zur modernen Technik erhalten.

Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, begrüßte die Gäste in der Heizzentrale der Rhein-Mosel-Fachklinik. Foto: privat

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