Allgemeine Berichte | 22.06.2013

80 Jahre Frauengemeinschaft Nickenich

Ein schönes Fest mit guter Unterhaltung und viel Zeit für Gespräche

Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt.  privat

Nickenich. Die Katholische Frauengemeinschaft Nickenich feierte ihr 80-jähriges Bestehen. Mit einer Messe, die Pastor Missong unter Mitwirkung der Frauengemeinschaft zelebrierte und die der Kirchenchor musikalisch umrahmte, dankten die Frauen, dass sie immer wieder Kraft und Zuversicht aus ihrem Glauben schöpfen konnten und so ihre Gemeinschaft untereinander vertiefen und weiterentwickeln konnten. In den Fürbitten wurde auch der verstorbenen Mitglieder gedacht.

Danach traf man sich zu einem gemütlichen Beisammensein und Austausch im Pfarrheim. Petra Hörsch und Sieglinde Blasch eröffneten die Veranstaltung mit einem fiktiven Telefongespräch, in dem sie die Anwesenden begrüßten. Sie hießen alle Gäste herzlich willkommen, insbesondere Pastor Missong, Bürgermeister Busch, Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Schmitz, die Vertreterinnen der Frauengemeinschaften aus Kruft und Kretz und natürlich die Mitglieder aus Nickenich.

In ihren Begrüßungsworten spannte die Sprecherin der Frauengemeinschaft, Sieglinde Blasch, einen Bogen von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Sie hielt Rückschau auf die Anfänge der Frauengemeinschaft im Jahr 1933, in dem drei Nickenicher Frauen - Luzia Bermel, Franziska Heinrich und Christine Christ - den „Mütterverein“ gründeten, um den Frauen aus Nickenich in einer schwierigen Zeit, Gemeinschaft erfahrbar zu machen und sich gegenseitig im Alltag zu stützen.

„Heute können wir dankbar auf die vergangenen 80 Jahre zurückschauen, können für all die Berufungen und Begabungen danken, die Frauen in diese Gemeinschaft eingebracht haben und damit die Gemeinschaft zu dem gemacht haben, was sie heute ist,“ beschrieb Sieglinde Blasch die Gegenwart. Auch für das leibliche Wohl hatten die Frauen des Vorstandsteams mit Speisen und Getränken an diesem Abend reichlich gesorgt. „Zu einem richtigen Geburtstag gehört auch eine Geburtstagstorte.“ Mit diesen Worten lud Petra Hörsch die Gäste ein, sich am Buffet zu bedienen.

Pfarrer Missong und Bürgermeister Busch gingen in ihren Grußworten darauf ein, wie wichtig die Arbeit der Frauen für die Kirchengemeinde und die politische Gemeinde sei.

Jubiläumsprogramm begeisterte

In einem Sketch begrüßten Beate Auer und Sofie Brost als Abgesandte des Papstes die Besucher in „italienischer“ und deutscher Sprache, was zur allgemeinen Erheiterung führte. Und wie sich die Zeiten geändert haben, zeigte die Fotoausstellung, gestaltet von Inge Hardy. Fast jeder konnte sich auf den Bildern wiederfinden und viele erkannten Mütter oder Großmütter auf den zahlreichen Fotos. Für die musikalische Untermalung sorgte an diesem Abend Maritha Thalwitzer am Klavier.

Ein gelungener Geburtstag mit Unterhaltung und viel Zeit für die Begegnung der Frauen untereinander und anregende Gespräche. Viele Mitglieder und Gäste waren gekommen.

Aber ohne die Helfer und Helferinnen hätte dieses Jubiläum nicht gefeiert werden können.

Terminkalender

Freitag, 5. Juli: Meditative Abendwanderung zur Josefskapelle (Auer) mit Frau Krämer-Birsens. 18 Uhr Treffpunkt am Tumulus. Um Anmeldung wird bis 30. Juni gebeten.

Donnerstag, 11. Juli: Burgfestspiele Mayen „Brandner Kaspar“ - Abfahrt 18 Uhr an der „Linde“

1. August: Ausflug nach Köln - Anmeldung bis 15. Juli

4. bis 6. Dezember: Fahrt zum Striezelmarkt in Dresden fahren. Diese Tour kommt nur zustande, wenn sich mindestens 40 Personen beteiligen. Um Anmeldung bis 15. Juli wird gebeten.

Interessierte richten ihre Anmeldungen bitte an Beate Auer, Tel. 63 18.

Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt. Foto: privat

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