Kolpingfamilie Andernach
Eine Reise von Namibia über Botswana nach Sambia
Seniorenkreis folgte den Reiseerlebnissen von Wolfgang Redwanz
Andernach. Der Seniorenkreis der Kolpingsfamilie Andernach folgte den Reiseerlebnissen von Wolfgang Redwanz durch die ehemalige Kolonie „Deutsch-Südwest“.
Eine Reise von Namibia über Botswana nach Sambia.
Seniorenkreisleiter Andreas Herrmann konnte für diesen Vortrag und trotz des sehr winterlichen Wetters mehr als 30 Gäste im Pfarrheim Maria Himmelfahrt begrüßen.
Zu Beginn des Dia-Vortrags gab Redwanz einen kurzen geschichtlichen Abriss: 15. Jahrhundert: Entdeckung durch Portugal, für imperialistische Staaten noch uninteressant. 1884/1885 die ersten Deutschen, wandern in die neue Kolonie aus. Nach dem ersten Weltkrieg wurde „Deutsch-Südwest“ vom Völkerbund (jetzt UN) 1920 als Mandatsgebiet der Südafrikanischen Union zur Verwaltung übergeben.
Diese hielt das Land bis zu seiner Unabhängigkeit 1990 trotz intensiver internationaler Bemühungen und eines zwei Jahrzehnte andauernden bewaffneten Kampfes gegen die 1960 gegründete Südwestafrikanische Volksorganisation (SWAPO) besetzt.
Die deutsche Kultur ist in Namibia immer noch zu spüren, ob an übernommen deutschen Bezeichnungen für Gewerke oder Nachnamen sowie die baulichen Zeugnisse aus Wilhelminischer Zeit. Ca. 20 Prozent der namibischen Bevölkerung ist katholisch, über 80 Prozent gehört dem christlichen Glauben, das ist über dem afrikanischen Durchschnitt.
Auf dem Weg von Windhoek nach Livingstone konnte Redwanz mit vielen Bildern aufwarten, zum Beispiel den Termitenbau, die Victoriafalls (Sambia) und dem Etosha Nationalpark (Namibia).
