Allgemeine Berichte | 09.05.2014

Kultur und Spaß beim Jugendaustausch Nickenich - Montfort l`Amaury

Eine ereignisreiche Woche

Auch im 40. Jahr hält das Interesse an internationaler Jugendbegegnung an

Die Nickenicher beim Besuch im Maison Jean Monnet. privat

Nickenich/Montfort l`Amaury. Eine ereignisreiche Woche erlebten fünf Jugendliche und zwei Betreuer aus Nickenich in der französischen Partnerstadt Montfort l`Amaury. Den ersten Tag verbrachte man im Kreise der Gastfamilien, um sich näher kennenzulernen. Man erkundete das Schloss Versailles, schaute sich „ganz“ Frankreich im Park France Miniature an oder besuchte in Paris die Aufführung des Jeune Ballet Européen und konnte dort einen der französischen Freunde auf der Bühne erleben. Am nächsten Tag stand ein Stadtbummel in Paris auf dem Programm. Der heiß ersehnte Aufstieg auf den Eiffelturm musste leider entfallen. Aufgrund der verschärften Sicherheitskontrollen für Besucher hatten sich bereits am frühen Vormittag lange Schlangen an allen Treppen und Aufzügen gebildet, die eine Wartezeit von mindestens zwei Stunden bedeuteten. Enttäuscht zog man weiter, wurde aber mit einem Aufstieg auf den Arc de Triomphe und einem tollen Blick über die Dächer von Paris entschädigt. Zu Fuß ging es die Champs Elysées hinunter bis hin zum Louvre. In den umliegenden Geschäften nutzte man die Zeit zum ausgiebigen Stöbern und Shoppen. Den Abschluss bildete ein Besuch im Kaufhaus „Galerie Lafayette“ mit seiner atemberaubenden Glaskuppel und einem Besuch auf der Sonnenterrasse.

Den freien Mittwochvormittag nutzen die Jugendlichen zum gemeinsamen Besuch des Schwimmbades in Montfort, bevor es am Nachmittag zum Maison Jean Monnet ging. Nach einem Rundgang durch das geschichtsträchtige Haus erfuhren die Jugendlichen anschließend bei einer interaktiven Präsentation viel Wissenswertes über seinen Besitzer, den Industriellen Jean Monnet (nicht zu verwechseln mit dem Maler Claude Monet). Jean Monnet wird auch als „Vater Europas“ bezeichnet, in den Nachkriegsjahren gingen in seinem Haus viele Politiker, unter anderem Konrad Adenauer und Winston Churchill, ein und aus, um einen neuen Weg für unser heutiges Europa zu ebnen. Auf seine Initiative hin wurde nach Ende des 2. Weltkrieges zunächst die länderübergreifende Montan-Union für die gemeinsame Verwaltung für Kohle- und Stahlressourcen gegründet, aus welcher im Lauf der folgenden Jahre die heutige Europäische Union hervorging.

Ein Besuch im Asterix-Park war das Highlight des nächsten Tages. Bei strahlendem Sonnenschein besuchte man die Delphin-Show und vergnügte sich auf den zahlreichen Achterbahnen.

Der letzte Tag begann ruhig im Kreise der Gastfamilien und mit den neuen Freunden ging es noch mal ins Schwimmbad. Nachmittags fand ein Bowling-Wettbewerb statt und stolz wurden die Sieger-Pokale präsentiert. Am Abend trafen sich alle Jugendlichen und Betreuer, ihre Gastfamilien und der Vorstand des französischen Comitée de Jumelage zur gemütlichen Abschlussparty im Salle de Nickenich. Jeder hatte etwas zum Buffet beigetragen, teils wurden in dem Familien gemeinsam Kuchen gebacken und Salate zubereitet.

Als Wochenaufgabe sollten die Jugendlichen täglich um 10, 13, 16 und 19 Uhr ein Foto machen von dem, was sie genau um diese Uhrzeit vor sich sehen. Beim gemeinsamen Betrachten dieser Fotos gab es viel Gelächter, denn neben Sehenswürdigkeiten gab es auch viele private Momente zu sehen, zum Beispiel der morgendliche Blick aus dem Bett.

So fand die Woche wieder ein viel zu schnelles Ende und alle freuen sich bereits jetzt auf den Besuch der französischen Freunde in Nickenich, welcher von Samstag, 26. Juli, bis Freitag, 1. August, stattfindet. Ein besonderer Dank galt der Ortsgemeinde Nickenich, die den Besuch im 40. Jahr der Partnerschaft großzügig unterstützt hat.

Die Nickenicher beim Besuch im Maison Jean Monnet. Foto: privat

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