„tik“ - Theater im Keller Andernach
„Eine großartige kulturelle Bereicherung für die Stadt Andernach“
Mit einer großen Party feiert das „tik“ seinen 30. Geburtstag
Andernach. In diesem Jahr stehen die Zeichen auf Feierlichkeiten beim „tik“ Andernach.
Der 30. Geburtstag stand an. Grund genug um das Jubiläumsjahr mit einem großen Fest zu beginnen. Höhepunkt des Jubiläums war eine große Geburtstagsparty, die im Andernacher Jugendzentrum stattfand. Neben Ausschnitten aus den umgangreichen Bühnenprojekten und Livemusik erwartete die Gäste auch ein orientalisches Buffet. Zahlreich waren die Festbesucher, so dass an der Abendkasse keine Eintrittskarten mehr erhältlich waren. Zunächst aber gehörte der Nachmittag dem Nachwuchs. Mit vielfältigen Aktionen wurden Anreize zum Bühnenauftritt gegeben. Szenenproben, Kinderschmicken oder auch Verkleidungsspiele wurden angeboten.
Pünktlich um 19 Uhr wurde dann der Veranstaltungsabend durch die beiden Vorsitzenden des Vereins Detlef Stollenwerk (1. Vorsitzender) und Helga Lotzen (2. Vorsitzende) eröffnet. Wegen der zahlreichen Teilnehmer und des umfangreichen Programms beschränkte man sich auf die Begrüßung des Vorsitzenden des Landesverbandes für Amateurtheater Rheinland-Pfalz, Herrn Schilling, der langjährigen früheren Vereinsvorsitzenden Helga Marbach und des Bürgermeisters der Stadt Andernach, Herrn Peitz. Das tik Andernach wäre eben nicht das tik, wenn das Programm nicht etwas anders verlaufen würde, als man sich das vielleicht vorgestellt hatte. Denn nach der Ankündigung des Stückes „Das indische Tuch“ verwunderten die Vereinsvorsitzenden zunächst das Publikum mit der Feststellung, dass am Ende der Spielzeit das „tik“ aufgelöst wird, nach dem Motto, wenn es am schönsten ist, soll man aufhören und überraschten danach die Gäste mit angeblichen „technischen Problemen“. Natürlich war das alles nur ein Vorwand, um mit dem eigentlichen Programm zu starten. Die Musikband „Jolly Blue“ und die Band „Musik oft Street“ unterhielten in der Zwischenzeit die Gäste. Nachdem ein Theaterakteur (Martin Naundorf) in Unterhose die Bühne betrat und von einem „Überfall“ berichtete, dämmerte es so langsam dem Publikum. Es begann eine Art „kriminalistische Spurensuche“ unter Beteiligung der Zuschauer durch viele vergangene Stücke des tik Andernach, die dann szenenmäßig auf die Bühne gebracht wurden. Hierbei wurde nochmals die Vielfältigkeit der Inszenierungen bestätigt. Gesangs- oder Tanzeinlagen, Pantomimik, nachdenkliche Darstellungen oder groteske Vorführungen wurden vorgeführt. Am Ende entpuppte sich der „Überfall“ als Hilfeschrei eines Theatermitglieds, das „tik“ Andernach bitte nicht sterben zu lassen. Diesem Wunsche konnte dann auch schnell entsprochen werden. Alle Akteure standen schließlich nach über vier Stunden Programmdauer unter Beifall der Zuschauer auf der Bühne.
Der Vorsitzende Detlef Stollenwerk dankte bei dieser Gelegenheit der künstlerischen Leiterin Karin Scherer, die er als „Frau der tausend Ideen“ bezeichnete, für ihr vielfältiges Engagement für dieses Theater. Der Dank ging auch an Cornelia Marbach-Praml, die sich seit mehreren Jahren intensiv um den Nachwuchs kümmert. Einer der Gratulanten des Abends brachte es auf den Punkt mit der Aussage, dass das „tik“ Andernach eine großartige kulturelle Bereicherung für die Stadt Andernach seit vielen Jahren ist und hoffentlich noch lange bleiben wird. Dem konnte eigentlich nichts hinzugefügt werden. Danach blieb noch viel Zeit im JUZ Andernach für ein gemütliches Beisammensein.
Nach einem vielfältigen bunten Programm blieb noch viel Zeit für ein gemütliches Beisammensein.
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