Judo Pokale Andernach
Erfolgreiche Judoka aus Andernach kämpfen bei Turnier in Bad Ems um Pokale
aus Andernach
Bad Ems. Judoka des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach kämpften um Pokale
In Bad Ems kamen über 300 Judoka aus mehreren Bundesländern zusammen, um sich einen der begehrten Pokale zu sichern.
Dabei wurde an zwei Tagen in fünf verschiedenen Altersklassen gekämpft. Den Anfang machte die U11. Simon Rosenzweig startete verhalten, aber sicher in den Wettkampf und steigerte sich von Kampf zu Kampf. Der erste Pokal für Andernach und die Goldmedaille waren der verdiente Lohn. Maximilian Ackermann begann ebenfalls mit einem Sieg und zeigte vor allem im Boden starke Techniken. Im letzten Kampf kam er leider in einen Rückstand und konnte diesen bis zum Ende nicht mehr aufholen. Dennoch war die Silbermedaille ein schöner Erfolg. Vincent Zenker hatte es mit etwas schwereren Gegnern zu tun. Seine Angriffe und sein Willen reichten am Ende für eine gute Bronzemedaille.
Weiter ging es dann mit der U18, wo der TBA mit zwei Kämpfern antrat. Franek Galant hatte sich gut vorbereitet und begann sehr stark mit einem Sieg. Die zweite Begegnung war ausgeglichen, bevor Franek seinen Gegner mit einem spektakulären Fußwurf auf die Matte schicken konnte. Im Halbfinale verletzte er sich leider und musste den Kampf aufgeben. Davon nicht erholt, gelang es ihm im kleinen Finale nicht zu siegen. Der fünfte Platz war dennoch mehr als verdient. Clemens Zenker war hoch motiviert und begann mit guten Angriffen im Stand. In dieser neuen Altersklasse merkte man aber die fehlenden Wettkämpfe. Am Ende reichte es leider nur für eine Platzierung.
Bei den Männern und Frauen gingen zwei erfolgreiche Judoka auf die Matte. Charlotte Aepfelbach wollte an die jüngsten Erfolge anknüpfen und begann mit starken Angriffen. Die Begegnungen waren alle sehr ausgeglichen und lange Zeit offen. Leider sollte es heute nicht für einen Medaillenrang reichen. Max Köllner hatte danach einen souveränen Auftritt. Gegen den Lokalmatador aus Bad Ems konnte Max in Führung gehen und ihn dann durch eine Würgetechnik zur Aufgabe zwingen. Was für ein Auftakt! Auch in der nächsten Begegnung ließ er keinen Zweifel aufkommen. Im Finale, eigentlich deutlich überlegen, unterlief ihm dann ein Fehler und Max verlor überraschend. Durch Punktgleichstand musste das Los über die Endrunde entscheiden. Hierbei traf Max auf seinen Bezwinger aus dem Vorkampf. Hoch motiviert und klar überlegen beendete er die Revanche vorzeitig mit vollem Punkt. Leider konnte Max die Spannung im zweiten Finale nicht halten. Die Silbermedaille war der hoch verdiente Erfolg und die Bestätigung der großartigen Leistung.
Am Sonntag ging für den TBA zuerst die U13 auf die Matte. Dominik Engel und Christian Hanna sind hier neu und müssen sich erst einmal auf die härtere Gangart einstellen. Die Motivation war zu sehen, aber die technischen Möglichkeiten reichten für beide nur für einen 9. Platz.
Im letzten Jahr für die weibliche U13 gingen Lennja Seul und Antonina Galant auf die Matte. Lennja begann gut und konnte, trotz längerer Pause, auf Augenhöhe mithalten. Am Ende waren besonders die guten Aktionen im Bodenkampf entscheidend und die Bronzemedaille verdient. Antonina Galant ist amtierende Rheinlandmeisterin und ging, leicht favorisiert, in die Begegnungen. Variable Angriffe zu beiden Seiten und eine gute Bodentechnik ließen den Gegnerinnen keine Chance. Der zweite Pokal für den TBA und die wohl verdiente Goldmedaille war damit sicher.
Zum Abschluss ging die U15 auf die Matte. Karas Hanna fehlen noch die nötigen Kämpfe, um hier ganz vorne mitzumischen. Der dritte Platz und die Bronzemedaille sollten den Ehrgeiz wecken. Jan Gröber startete gut in den Wettkampf. Im Stand waren gute Ansätze zu sehen aber im Boden fehlt noch die Härte und das Durchsetzungsvermögen. Der fünfte Platz reichte für das Podest und eine Urkunde.
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vorne v.l.n.r.: Christian Hanna, Simon Rosenzweig, Antonina Galant stehend: Jan Gröber, Franek Galant, Max Köllner, Maximilian Ackermann, Vincent Zenker, Clemens Zenker, Dominik Engel, Karas Hanna, Lennja Seul, Charlotte Aepfelbach Foto: privat