365. Gelog der Hochstraßen-Nachbarschaft St. Antonius Andernach
Euphorischer Prinzenempfang begeisterte
Andernach. Im Lokal „Schloss-Schänke“ begrüßte ein strahlender und bestens gelaunter Amtmann Hans-Josef Fuchs 60 Nachbarinnen und Nachbarn zum Gelog. Nach Eröffnung und Bekanntgabe der Tagesordnung gedachten die Mitglieder der im letzten Jahr verstorbenen Nachbarschaftsangehörigen mit einem stillen Gebet. Eine tolle Informationsquelle ist wieder das Jahresheft der Hochstraßen-Nachbarschaft. Autor und Vize-Amtmann Waldemar Thiele hat hier geschichtsträchtige Ereignisse, Erlebnisse und Veranstaltungen innerhalb der Nachbarschaft sowie Neuigkeiten aus Politik und Andernacher Bürgerschaft mit vielen farbigen Fotos präsentiert. Alle Nachbarn sind vom Heft begeistert und bedankten sich bei der Redaktion. Ehren-Schultheiß Hans Ebert sorgte mit seiner Familie auch im vergangenen Jahr dafür, dass das altehrwürdige Läufkreuz mit Blumenschmuck und Kerzen immer sauber und gepflegt aussieht. Finanzverwalterin Jassna Thiele legte einen vorbildlichen Kassenbericht des Jahres 2013 vor. Nachbarin Dr. Miriam Bergmann-Krüger bescheinigte in ihrem Kassenprüfungsbericht eine einwandfreie Buchführung, Nachbar Michael Ebert bat um Entlastung. Einstimmig votierten die Nachbarschaftsmitglieder für die gesamte Entlastung des Schöffengremiums. Als neue Kassenprüfer wurden Anne Plate und Christof Neugebauer einstimmig von der Versammlung gewählt. Hans-Josef Fuchs begrüßte herzlich die neuen Nachbarschaftsmitglieder und Gäste, er bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen im vergangenen Jahr und versicherte mit dem Team des Schöffenstuhls auch im neuen Jahr dem Wohle der gesamten Nachbarschaft zu dienen. Regelmäßige Treffen zum Austausch bei harmonischem Beisammensein in der Nachbarschafts-Gemeinschaft sind auch für das neue Jahr geplant: Kaffeenachmittag mit Bildvortrag, Samstag 10. Mai; Fest Kreuzerhöhung, Mittwoch 18. September; Döppekooche-Essen, Freitag 22. November. Innerhalb des Schöffengremiums sollen wieder viele Aktivitäten angeregt werden. Besonderen Wert legt die Nachbarschaft auf die Gratulationen zu runden Geburtstagen, auch die Besuche der älteren Nachbarn vor Weihnachten gehören mit zu den Aufgaben des Schöffenstuhls.
Vorträge und Prinzenempfang
Beim gemeinsamen Kaffeetisch präsentierte die „Backstube“ der Nachbarschaft“ frische Berliner und Nauzen, das Programm ging nahtlos mit dem geselligen Teil weiter: Nachbar Horst Zervas „unterrichtete“ die Nachbarn mit einer Lektion „Annenacher Platt“ und Celina Ebert präsentierte sich erneut als echtes Nachwuchstalent in der „Bütt“ mit einem köstlichen Vortrag: „Geh´n die Eltern aus, gibt’s ne tolle Party im Haus.“ Nachbarin Hilde Weiler überraschte mit ihrem spontanen, akrobatischen Vortrag über den grün bestrumpften Floh „Agamemnon.“
Die Nachbarinnen und Nachbarn dankten allen Aktiven mit stürmischem Applaus! Dann ertönte das Signal: „De Prinz kütt!“ Ein Jubelempfang für den närrischen Hofstaat. Die Schloss-Schänke bebte wieder in ihren Grundmauern. Prinz Männe I. und Prinzessin Haike I. sowie der junge und dynamische Hofstaat um die Karnevals-Regenten, der Festausschuss-Vertreter und die Adjutanten aller Andernacher Karnevalskorps rundeten die närrische Reisegesellschaft ab. „Ob Alt - ob Jung, Faasenacht hält ons Annenach in Schwung.“ Schultheiß Uli Bergmann begrüßte in seiner humorvollen und witzigen Art die Repräsentanten der Annenache Faasenacht und überreichte mit dem Amtmann einen prall gefüllten Präsentkorb und Süßigkeiten für die Pänz. Für Kanzler „Mini“ und für Ex-Prinz Uli I. (Bonsai) wurde wieder das berühmte „Schabellchen“ installiert, damit sind die beiden 25 cm größer. Ein wahrer Ordenssegen überraschte wieder viele verdiente Nachbarn. Die Altstadtrebellen mit Ex-Prinz Waldemar Thiele, Heribert Zins und Stephan Fischer faszinierten die Nachbarschaft mit ihrem herrlichen Vortrag. Lautstarke, donnernde Alaaf-Rufe zeigten die Begeisterung der Nachbarschaft für das sympathische und würdige Tollitätenpaar 2014 mit dem gesamten Hofstaat. Die diesjährige Tellersammlung der Nachbarschaft ergab einen Betrag von 230 Euro, der für Kerzen und Blumenschmuck des altehrwürdigen Läufkreuzes verwendet wird. Die Nachbarn feierten noch lange in froher Runde und alle waren sich einig: „Nää, batt woor datt widder schön, bis nächstes Johr - off Wiederseh’n!“
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