Allgemeine Berichte | 15.09.2013, 10:21 Uhr

Stadtkulturerbe Runder Turm Andernach

Förderverein blickt auf eine erfolgreiche Sommersaison zurück

Die buddhistischen Mönche aus Thailand wurden vom Vorsitzenden des Fördervereins, Roland Walther, begrüßt. privat

Andernach. Auch in diesem Jahr hat der „Förderverein Runder Turm Andernach 2006 e.V.“ im Juli und August des Jahres für einen Zeitraum von sechs Wochen den Andernacher Bürgern und Gästen der Stadt Gelegenheit gegeben, den Runden Turm, das Wahrzeichen der Stadt, zu besichtigen.

Erneut konnten mehr als 1.000 Besucher aus dem In- und Ausland am Turm begrüßt werden. Die Gäste wurden von den ehrenamtlichen Mitgliedern des Fördervereins begrüßt, in die Geschichte des Runden Turms eingewiesen und mit Informationsmaterial ausgestattet. Mit Beginn der diesjährigen Sommeraktion wurde eine stationäre „Turmhütte“ aufgebaut, die das bisherige Provisorium, bestehend aus Sonnenschirm, Tisch und Stühlen, ersetzt hat.

In einer Rückschau auf die sechswöchige Aktion am Runden Turm haben sich alle Mitglieder des Fördervereins gerne an die vielen interessanten Gespräche mit den Besuchern erinnert. Das Interesse an der Stadt Andernach mit seinen historischen Sehenswürdigkeiten ist bemerkenswert. Der Geysir mit dem Erlebniszentrum sowie die „Essbare Stadt“ mit den attraktiven Gartenanlagen stand unter anderem immer auf dem Besucherprogramm.

Viele Familien mit Kindern haben die Sommerferien genutzt, um den Runden Turm zu besteigen. Darüber hinaus konnten ausländische Gäste begrüßt werden, die überwiegend aus den Niederlanden und England, aber auch aus Polen und Dänemark kamen. In besonderer Erinnerung bleibt ein Besuch von drei buddhistischen Mönchen aus Thailand, die vom Vorsitzenden des Fördervereins, Roland Walther, begrüßt wurden.

Weiter besuchte ein Ehepaar aus den USA den Runden Turm. In einem angeregten Gespräch stellte sich heraus, das der Ehemann gebürtig aus Andernach ist, mit zwölf Jahren ausgewandert war und jetzt seiner amerikanischen Frau unbedingt den Runden Turm zeigen wollte, den er in seiner Jugend selbst noch nicht bestiegen hatte.

Die Attraktion für alle Besucher-Generationen war wieder die nostalgische Jugendherbergsausstellung oben am Wehrgang, die in diesem Jahr mit weiteren Exponaten ergänzt wurde.

Der Förderverein hat zurzeit 44 Mitglieder und ist als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt. Alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Einnahmen und Spenden werden zweckentsprechend und satzungsgemäß verwendet.

In einer Eigeninitiative des Fördervereins wurde Ende des Monats August in der Turmspitze eine „Webcam“ installiert, die einen aktuellen Blick über den Rhein und einen Teil der Stadt Andernach bietet.In absehbarer Zeit wird das Bild, welches die „Webcam“ aufnimmt, online im Internet weltweit für jedermann zu sehen sein. Dies wird möglich sein, wenn die „Webcam“ in die Homepage des Fördervereins unter www.runder-turm-andernach.de eingebunden ist und Andernach.net zur Verfügung steht. Die organisatorischen und baulichen Aktivitäten werden mit der Stadtverwaltung abgestimmt. Die künftige Verantwortlichkeit ist noch zu regeln. Am Ende der Sommeraktion stand der Abtransport der „Turmhütte“. Hier hat der Förderverein tatkräftige Hilfe durch den Baubetriebshof der Stadt Andernach erhalten, der den Transport ins Winterlager übernommen hat.

Pressemitteilung

Förderverein Runder Turm

Andernach 2006 e.V.

Die buddhistischen Mönche aus Thailand wurden vom Vorsitzenden des Fördervereins, Roland Walther, begrüßt. Foto: privat

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