Schüler der August-Horch-Schule Andernach besuchen Portugal und Griechenland
Forschung und Kommunikationstechniken standen im Mittelpunkt
Andernach. Im Rahmen des Erasmus+ Programmes trafen sich Schüler und Schülerinnen der Berufsbildenden Schule mit ihren Partnern aus sieben anderen europäischen Gymnasien und Berufsschulen in Montemor-o-Novo und in Athen. Im Mittelpunkt der beiden Begegnungen, die im Rahmen des Projektes „A.P.P.L.E.S – Applying Practices for Productive Learning of Entrepreneurial Skills“ stattfanden, standen zum einen die Forschung und zum anderen Informations- und Kommunikationstechniken.
Dank der Zusammenarbeit mit der Universität Evora konnten die Projektteilnehmer junge Bachelor- und Masterstudenten bei aktiver Denkmalschutzarbeit begleiten und an Versuchen teilhaben, die zum Beispiel historische Bauten und Wandmalereien dauerhaft vor Schimmelbefall schützen sollen. Darüber hinaus führten sie in den modernen Laboren selbst einfachere Versuche durch, um den unterschiedlichen Gehalt an Antioxidantien in geschälten und ungeschälten Äpfeln sowie in Apfelsaft zu bestimmen. Das Ergebnis: naturbelassene Äpfel mit Schale sind am gesündesten.
Weitere Höhepunkte waren Besichtigungen zweier moderner früchteverarbeitender Unternehmen, darunter die Firma Paladin, die für ihren Ketchup mit dem 1. Platz für Innovationen auf der Gulfood 2016 in Dubai ausgezeichnet wurde. Der Besuch Lissabons, Sintras und Evoras rundeten den Aufenthalt auch in touristischer Hinsicht ab. In Athen arbeiteten die Schüler und Schülerinnen an der Fertigstellung unserer gemeinsamen Projektseite, des Logos sowie unseres Onlineshops, besuchten ein IT-Softwareunternehmen und befragten den Offizier eines Kreuzfahrtschiffes zu computergestützten Navigationshilfen. Neben der Akropolis und dem Poseidontempel am Cap Sounion hatten wir in der Woche auch die Gelegenheit bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die drei Inseln Hydra, Poros und Ägina auf einem Tagesausflug kennen zu lernen, im glasklaren türkisfarbenen Wasser der Ägäis zu schwimmen und mit einer wunderbaren Abschiedsparty das Projektende zu feiern.
Alle erhoffen, dass auch der aktuelle, erneut unter der Federführung der BBS Lehrerin Ruth Schreckenberg eingereichte Erasmus+ Antrag zum Thema „Migration“, Erfolg haben und es ein frohes Wiedersehen aller sieben bisherigen Teilnehmer geben wird. In diesem Fall wird sich die internationale Projektgruppe, dann mit weiteren Teilnehmern aus Frankreich und Spanien, in der letzten Oktoberwoche in Andernach treffen.
