Vereinbarung zwischen Stadt und NABU trägt erste Früchte
Frei von Stahl
Andernach-Kell. Der Naturschutzbund (NABU) Mayen und Umgebung hat die „Patenschaft“ für den Pönterbach übernommen und eine entsprechende Vereinbarung mit der Stadt Andernach unterzeichnet. Diese Vereinbarung trägt jetzt Früchte.
Die Durchgängigkeit für die Lebewesen im Bachlauf sicherzustellen ist ebenso Ziel der Bemühungen des NABU wie auch den gefahrlosen Wildwechsel in den angrenzenden Wiesen und Wäldern zu ermöglichen. Aber unterhalb der Pöntermühle sind der Bachlauf, die angrenzenden Wiesen und Uferböschungen durch zahlreiche Stacheldrahtzäune, Metallpfosten und Absperrgitter ehemaliger Weiden durchzogen.
Mit Einwilligung der Grundstückseigentümer hat der NABU mit dem Rückbau der Weidezäune begonnen. Durch den ehrenamtlichen Einsatz engagierter NABU-Mitglieder und mit der Unterstützung des Jagdpächters konnte in etwa 30 Arbeitsstunden schon ein erheblicher Teil der Absperrungen entfernt werden. Dabei mussten steile Böschungen und das mit Brombeersträuchern zugewachsene Bachbett überwunden werden. Um das Ziel zu erreichen, dass der Bachlauf hindernisfrei wird und alle Zäune sowie Absperrungen verschwinden, sind in diesem Jahr noch weitere Einsätze nötig.
Neben diesem Vorhaben liegt der Fokus des NABU auch auf illegalen Müllablagerungen und weiteren Umweltsünden in diesem Bereich. Insgesamt soll der allgemeine Zustand des Fließgewässers und seiner Umgebung verbessert werden. Die Stadt Andernach freut sich, dass die Vereinbarung mit dem NABU diese ersten schönen Erfolge hervorbringt.
Pressemitteilung der
Stadtverwaltung Andernach
Freiwillige NABU Helfer an einer steilen Böschung.
