Gesellschaft ehemaliger Repräsentanten im Andernacher Karneval
GERAK polterte für Prinz und Prinzessin
Im Pfarrsaal St. Stephan tickte der Countdown für das neue Tollitätenpaar.
Andernach. Die zweite Strophe des 2012 neu komponierten Lieds der Gesellschaft ehemaliger Repräsentanten im Andernacher Karneval, kurz GERAK, brachte es auf den Punkt: „Karneval, hin und her, feiern wir mit Stolz und Ehr, in seiner bunten Pracht, rheinisches Brauchtum lacht“. Bevor der Vorstand des Veranstalters um Präsidentin Inge Flesch die Zeilen zum Besten gab, hatte sie alle Erschienenen im Pfarrsaal St. Stephan zum Polterabend des tags darauf zu proklamierenden Tollitätenpaares begrüßt. Musikalisch gebührte dem befreundeten Fanfarenkorps Neuwied die Eröffnung des Programms. Nach Darbietungen des Mittelballetts der Rot-Weißen Husaren, des gemischten Gardetanzballetts der Stadtsoldaten und des Tanzpaars der Prinzengarde galt es zuerst, das scheidende Prinzenpaar zu verabschieden. Showtänze der Blauen Funken sowie der Möhnen Ewig Jung umrahmten die Ordensverleihung an verdiente Andernacher Karnevalisten, zudem traten Harald Schröder als „singender Schärjer“ und die Bauchtanzcombo „Nandana“ auf. Gerade hatte die Hunnenhorde „Bonner Löwen“ ihr Stelldichein gegeben, als der Aufruf zum Poltern erfolgte. Punkt zwölf schepperte es dann auf der Bühne gewaltig, Prinz, Prinzessin und Gefolge hatten so ihre Müh und Not, den symbolischen Unrat zusammenzutragen. Doch getreu dem Motto „Scherben bringen Glück“ wünschte die ehemaligen den neuen Repräsentanten des Andernacher Karnevals für die närrische Regentschaft bis Aschermittwoch alles Gute, ehe Kanzler René und dann Prinz Waldemar erstmals das Wort ergriffen.
RAU
