Pfingsten mit dem KC Nette Plaidt e.V. in Bollendorf
Gar nicht sauer an der Sauer
Plaidt. Regenwahrscheinlichkeit 100 Prozent, Temperaturen im einstelligen Bereich: Der gleiche Wetterbericht wie seit Wochen. Trotzdem packten neun Familien ihre Wohnwagen und Zelte ein, um das Pfingstwochenende an der Sauer auf dem Campingplatz Altschmiede in Bollendorf zu verbringen. Und das war ein guter Entschluss. Eine erste Entschädigung bot der Fluss. Mit ungewohnt hohem Wasserstand und lustigen Wellen rauschte die Sauer am Campingplatz vorbei. Noch bevor ihre Unterkunft auf sicheren Stützen stand, machte sich Fahrtenleiterin Hedi mit Uli und Stephan auf zur ersten Paddeltour. Nur ein kurzes Stück zum Einschaukeln - dann folgte eine schnelle Tour, um sich das Feierabend-Bierchen auch zu verdienen. Und schnell war diese Tour ganz bestimmt. Es kommt nicht so oft vor, das die Autobegleitung und die Paddler in so kurzem Abstand am Ziel eintreffen, wie es hier der Fall war. Ein ungewohntes Bild präsentierte sich den Campern am Samstagmorgen: Kein Regen und sogar einige zaghafte Sonnenstrahlen lugten durch die lockeren Wolken. Also konnte die Strecke auf eine echte Tagestour ausgelegt werden. 24 Kilometer von Gilsdorf nach Bollendorf, Mittagspause in Wallendorf. Für diese Strecke hatte sich die sechsjährige Isabelle Mürtz ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Sie wollte im Einerkajak fahren, so lange wie möglich. Nur sie oder Fahrtenleiterin Hedi durften den Umstieg in den Mannschafts-Canadier bestimmen. Tatsächlich schaffte sie ein Drittel der Strecke ganz alleine und ohne nähere Bekanntschaft mit dem kalten Sauerwasser zu machen. Der gleichaltrige Nico Kaiser wählte für diese Paddelstrecke lieber den Zweier mit Stephan; schließlich war es seine Jungfernfahrt im Paddelboot. Zum ersten Mal im Boot saßen auch Dirk, Carmen und Inga. Da ist so eine lange Tour eine echte Herausforderung. Es gab aber keine Ausfälle, nur ein leeres und ein besetztes Boot am Haken von Hedi und Stephan. Auch der Sonntag begann relativ trocken, mit Temperaturen fast im zweistelligen Bereich. Es war kein wirkliches Wander- oder Besichtigungswetter, aber auf jeden Fall Paddelwetter. So machte sich auch an diesem Tag eine gut gelaunte Gruppe auf den Wasserweg von Bollendorf nach Rosport. Es waren Autos zum Ziel umgesetzt worden, da konnten die Nichtpaddler den Tag für Einkäufe in Luxemburg nutzen. Die Regenschauer im Laufe des Tages konnten der guten Laune so gar nichts anhaben. Auch dem am frühen Abend einsetzenden Dauerregen zeigten die KC-ler die kalte Schulter. Die Pizzeria war gut, das Vorzelt von Schröders kuschelig geheizt. Trotzdem war es gut, dass Pfingstmontag der Tag der geplanten Heimreise war: Die Sauer hatte über Nacht ihre Wassermenge verdoppelt und stieg stetig an. In den Nachrichten war die Rede von Erdrutschen und Überschwemmungen an der Mosel. An Paddeln war nicht mehr zu denken, eine alternative Wanderung wäre eine sehr rutschige und nasse Angelegenheit geworden. So wurden die nassen Vorzelte in die Wohnwagen gepackt und die Kanuten traten die Heimreise an.
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