Allgemeine Berichte | 03.06.2026, 13:01 Uhr

Mut haben, Hilfe anzunehmen:

Gemeindeschwesterplus unterstützt ältere Menschen gegen Einsamkeit

In der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm steht als Ansprechpartnerin Andrea Föhrmann zur Verfügung.
150

Weißenthurm. Einsamkeit im Alter ist für viele Menschen eine wachsende Herausforderung. Kinder und Angehörige wohnen häufig weit entfernt, der Verlust des Lebenspartners oder langjähriger Freunde verändern den Alltag und soziale Kontakte werden seltener.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, unterstützt das Programm Gemeindeschwesterplus ältere Menschen dabei, soziale Kontakte zu erhalten und neue Begegnungen zu ermöglichen.

In der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm steht als Ansprechpartnerin Andrea Föhrmann zur Verfügung.

Das Projekt Gemeindeschwesterplus richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die noch keinen Pflegegrad haben, sich aber mehr Austausch, Orientierung oder Begleitung wünschen. Sie besuchen ältere Menschen zu Hause und nehmen sich Zeit für persönliche Gespräche. Dabei steht vor allem eines im Mittelpunkt: das Zuhören. „Oft genügt bereits ein offenes Gespräch, um neue Perspektiven aufzuzeigen und das Gefühl der Isolation zu durchbrechen“, betont Andrea Föhrmann. Eine Botschaft ist der Gemeindeschwesterplus besonders wichtig: Niemand muss Einsamkeit, Sorgen oder die Herausforderungen des Alltags allein bewältigen. „Es gibt Unterstützung“, bekräftigt Andrea Föhrmann, die älteren Menschen Mut machen möchte, Hilfe anzunehmen.

Darüber hinaus informiert die Fachkraft über Freizeitangebote, Begegnungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote in der Region. „Ich verstehe mich als Ansprechpartnerin auf Augenhöhe“, erklärt Föhrmann. Gemeinsam mit den Betroffenen entwickelt die examinierte Altenpflegerin Wege, um soziale Kontakte zu stärken und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Dazu gehören beispielsweise die Vermittlung zu Seniorentreffs, ehrenamtlichen Besuchsdiensten, Bewegungsangeboten oder örtlichen Veranstaltungen. Der BürgerSTÜTZPUNKT+ der VG Weißenthurm, bei dem Andrea Föhrmann als Gemeindeschwesterplus angesiedelt ist, hat ein breites Angebot für die Generation 50+ sowie Seniorinnen und Senioren im Programm. Das gesamte Team appelliert daher an ältere Menschen und deren Angehörige, vorhandene Unterstützungsangebote frühzeitig in Anspruch zu nehmen: „Wer sich einsam fühlt oder sich mehr Gesellschaft und Austausch wünscht, sollte den Mut haben, Kontakt aufzunehmen“, betont Föhrmann. Schon ein erstes Gespräch könne ein wichtiger Schritt sein, um neue Kontakte zu knüpfen und wieder mehr Lebensfreude im Alltag zu erleben. „Ich stehe bereit, um zuzuhören, zu beraten und neue Möglichkeiten aufzuzeigen“, sagt Föhrmann und fügt hinzu: „Einfach vorbeikommen oder anrufen, ich freue mich auf jede Kontaktaufnahme.“

Die Gemeindeschwesterplus für die Verbandsgemeinde Weißenthurm, Andrea Föhrmann, ist telefonisch erreichbar unter 0175 / 8955240. Außerdem gibt es jeden Mittwochvormittag eine Sprechstunde im Haus der Begegnung, Hauptstraße 96a in 56575 Weißenthurm.

Pressemitteilung der Verbandsgemeinde Weißenthurm

In der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm steht als Ansprechpartnerin Andrea Föhrmann zur Verfügung. Foto: VG Weißenthurm

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Imageanzeige
Rund ums Haus
Werbeplan 2026 / rund ums Haus
Imageanzeige
Stellenanzeige Zimmermädchen
Stellenausschreibung 2026/078 IT-Systemadministrator (w/m/d)
Empfohlene Artikel
Jugendliche aus dem gesamten Bistum Trier nahmen an der diesjährigen Diözesanjugendwallfahrt nach Assisi teil.
26

Trier/Assisi. „Es hat sich definitiv gelohnt, bei der Diözesanjugendwallfahrt mitzumachen!“, so lautet das Urteil von Maria Cortigiani aus Trier nach der diesjährigen Diözesanjugendwallfahrt Anfang Oktober nach Assisi. Die 17-Jährige war Teil einer Reisegruppe, die von der Jugendabteilung im Bistum Trier und durch die Jugendkirche eli.ja in Saarbrücken organisiert wurde. Geleitet wurde die Fahrt,...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Los gehts! Die Ehrenamtlichen des foodsharing-Bezirks Mayen machen sich auf, die übrigen Lebensmittel der Lukasmarktstände vor dem Wegwurf zu bewahren.
806

Mayen. Wenn die Lichter des traditionellen Lukasmarkts ausgehen und das Abschlussfeuerwerk verklungen ist, beginnt für ein ganz besonderes Team die wichtigste Schicht. Auch in diesem Jahr – und damit bereits im vierten Jahr in Folge – waren die Ehrenamtlichen von **foodsharing Mayen** am Sonntagabend im Einsatz, um übrig gebliebene Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren.

Von foodsharing Mayen Lebensmittelrettung aus Mayen

Weiterlesen

Jürgen B. Hausmann (links) und Harald Classen begeisterten das Publikum in der Mendiger Laacher See-Halle.
1395

Jürgen B.Hausmann gastierte in der Laacher See-Halle

Der „dritte Anlauf“ passte

Mendig. „Wie das Leben so spielt…“ aus 27 Jahren Kabarett und fast 62 Jahren Leben: Geschichten zum Totlachen, zum Schmunzeln und zum gerührt sein. Jürgen B. Hausmann begeisterte das Publikum in der ausverkauften Laacher See-Halle mit einer kabarettistischen Retrospektive von 1964 bis heute.

Von Stefan Pauly aus Mendig

Weiterlesen