Allgemeine Berichte | 14.11.2015

Geschwister-Scholl-Realschule plus besuchte das ehemalige Schlachtfeld bei Verdun

Geschichte hautnah erleben

Zum Gedenken an die Toten legten Schüler der Geschwister-Scholl Realschule plus ein Gesteck nieder. privat

Verdun/Andernach. Die Klassen 10a und 10c der Geschwister-Scholl-Realschule plus aus Andernach fuhren gemeinsam mit ihren Klassenleitern unter der Leitung des Geschichtslehrers Frank Matheis zum berühmtesten Schlachtfeld des Ersten Weltkriegs, nach Verdun.

Bei der eintägigen Führung besichtigten die Schülerinnen und Schüler zuerst das völlig zerstörte Dorf Fleury und im Anschluss das ebenso verwüstete Zwischenwerk Thiaumont. Beeindruckend fanden die Schülerinnen und Schüler auch den Nationalfriedhof mit seinen fast 17.000 Gräbern und dem darüber thronenden Gebeinhaus, durch dessen Kellerfenster man die Gebeine von über 130.000 unbekannten Gefallenen sehen kann.

Im Fort Douaumont zeigte Frank Matheis den Schülern anschaulich, unter welchen Bedingungen die Soldaten auf diesem Schlachtfeld leben mussten. So boten der Waschraum ebenso wie die Entlausungskammer, der Geschützturm und ein „Schlafzimmer“ für die Schüler einen beängstigenden Einblick in die Vergangenheit. Es war für sie unvorstellbar, dass so viele Menschen in so einem kleinen Raum schliefen, denn schon die zwei Klassen hatten darin stehend nur wenig Platz. Man konnte sich lebhaft vorstellen, wie schlimm es für die Soldaten gewesen sein musste, wenn Granaten auf die Festung niedergingen. An der ehemaligen Pferdebahn besuchten die Schüler das einzige unterirdische Kriegsgrab deutscher Soldaten, welches wie alle deutschen Soldatenfriedhöfe vom Volksbund Deutscher Kriegsgräber betreut wird. Dort legte der Schülersprecher Ömra Akpolat (10c) mit den Klassensprechern Chiara Presta (10c), Francesco Aloisio (10c) und Niklas Bons (10a) stellvertretend für die Schule einen Gesteck mit Widmung nieder, um der Toten zu gedenken.

An diesem Tag lernten die Schülerinnen und Schüler die Lebensumstände der Soldaten während der Kämpfe von Februar bis Dezember 1916 kennen und konnten sich anhand des Geländes auch nach 99 Jahren einen Eindruck von der Gewalttätigkeit der Kämpfe machen. Mit einem Blick auf den gefallen Löwen von Souville endete dieser eindrucksvolle Tag auf dem Schlachtfeld von Verdun.® Durch die Führung von Frank Matheis war der Besuch des Schlachtfelds sehr interessant und informativ.

Jedoch muss man auch an die Opfer denken, die in dieser Schlacht gefallen sind, und daran, dass dies auf keinen Fall wieder geschehen darf, denn kein Mensch hat es verdient, so zu leiden wie die Menschen in der Schlacht von Verdun 1916.

Zum Gedenken an die Toten legten Schüler der Geschwister-Scholl Realschule plus ein Gesteck nieder. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3

  • Carmen Busch: Das Foto wurde am Linzer Fähranleger aufgenommen. Die Fähre liegt gerade in Kripp
  • Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Holz Loth-Entsorgung
Industriemechaniker
10 Jahre NoWi
Berufskraftfahrer gesucht
Arbeiten bei van roje
Anzeige KW 18
Empfohlene Artikel
Vorstand und das Helferteam steht in den Startlöchern!
14

Andernach. Pünktlich um 12 Uhr konnte es losgehen. Eine große Besucherschar hatte sich bereits am Eingangstor versammelt. Alles war bestens vorbereitet. Unzählige Helferinnen und Helfer hatten die Zelte, Tische und Bänke aufgebaut. Das Schleppen und Auspacken der vielen Kisten und Kartons mit den gespendeten Artikeln für den Basar brauchte vollen Einsatz. Ein Aufruf in den Medien war auf große Resonanz gestoßen.

Weiterlesen

Ein „Hingucker“ ist das Schaufenster zum Fairen Handel, das die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Andernach zusammen mit dem Weltladen gestaltet hat.
9

Andernach. Bei der jüngsten Sitzung der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Town Andernach“ stand das farbenfroh gestaltete Themen-Schaufenster der Stadthausgalerie zum dem Hügelchen im Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Weltladen Andernach in der Bahnhofstraße zeigen dort Plakate Schwerpunkte und Aufgaben des fairen Handels. Der Faire Handel fungiert als Alternative zum konventionellen Welthandel mit...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Eine Offroad-Nutzung ist nur auf ausgewiesenen Flächen oder mit Genehmigung erlaubt.
21

Tipps vom ADAC Verkehrsexperten Christian Schmidt zum sicheren Umgang mit Quads

ADAC Tipp: Sicher unterwegs mit dem Quad

Quads erfreuen sich gerade im Sommer großer Beliebtheit, sowohl im Freizeitbereich als auch im Straßenverkehr. Gleichzeitig bergen sie erhebliche Risiken: Insbesondere bei Fahrfehlern oder mangelnder Erfahrung kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.

Weiterlesen

Rund um´s Haus
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Dachdecker (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
Maikirmes Franken
10 Jahre NoWi
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Media-Auftrag 2026/27
AZ_Gelenk 2026
Aktionstage 5.-7. Mai
Titelanzeige
10 Jahre NoWi
10 Jahre Nowi
Gebrauchtwagenanzeige
Image
Anzeige neuer Mitarbeiter Jürgen Paaß
Stellenanzeige Servicekräfte