Allgemeine Berichte | 26.09.2014

Eifelverein Andernach berichtet

Geschichte und Natur hautnah erlebt

Der Start der Wandergruppe an der Hochberghalle zu Kelberg. Privat

Andernach. Der Wetterheilige Petrus hatte sich nicht unbedingt auf die Seite der Wanderer geschlagen. „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“.

Erneut bestätigte sich der viel zitierte Wandererspruch und Dauerregen mit dürftigen Weitblicken taten der guten Laune einer Wanderschar des Eifelvereins Andernach keinen Abbruch. Im Fokus einer Tageswanderung stand der „Hochkelberg Panorama-Pfad“, einer von 14 Vulkaneifelpfaden, die im Zusammenhang mit der Projektierung des Fernwanderweges „Eifelsteig“ eingerichtet wurden. Die zweite Etappe auf dem Weg von der Hillesheimer Kalkmulde zur Maareregion bei Ulmen führten die Wanderführer Annemie Färber und Harald Emmerichs des Andernacher Eifelverein die Teilnehmer in die Hocheifelregion zwischen Kelberg und dem Ulmener Jungferweiher. Die Wandergruppe erlebte eine höchst interessante Kulturlandschaft. Die „Kelberger Geschichtsstraße“ mit ihren vielen basaltgestützten Infosäulen und die Ausführungen der Wanderführer zu Geschichte und Besonderheiten der Hocheifelregion ließen die Teilnehmer das unfreundliche Wetter schnell vergessen. „Rosenkranzwiese“, „Goldener Wagen“, „Frauenhäuschen“ oder die Umstände mittelalterlicher Gerichtsbarkeit - manch Anekdoten und Überlieferungen luden zum Schmunzeln und Nachdenken ein. Ob Kelberger „Walderlebnislandschaft“, ein Gipfelerlebnis am Hochkelberg, das Naturdenkmal der 350-jährigen Buchenallee am Aufstieg nach Höchstberg oder das älteste Eifelmaar und Vogelparadies gleichermaßen - alle Mitwanderer waren sich einig, wieder ein spannendes Wanderangebot des Eifelvereins wahrgenommen zu haben. Ein Ulmener Lokal lockte mit bayerischen Spezialitäten zur Schlusseinkehr und rundete so am späten Nachmittag dieses unvergessliche Wandererlebnis ab.

Der Start der Wandergruppe an der Hochberghalle zu Kelberg. Foto: Privat

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