TV Kruft - 1.Herrenmannschaft
Geschlossene Mannschaftsleistung nicht belohnt
TV Kruft - TG Jahn Namedy II 1:2 (0:1)
Kruft. Auf dem Hartplatz am Vulkanstadion traf der Tabellenvierte, TG Jahn Namedy II auf den TV Kruft. Die Partie begann ähnlich wie im Hinspiel. Beide Mannschaften verzichteten auf ein Herantasten an den Gegner und es ging direkt Schlag auf Schlag. Bereits nach etwa zehn Minuten spielten sich die Hausherren hochkarätige Chancen heraus. Neben Syed Shah scheiterte auch Markus Fischer am guten Namedyer Schlussmann. Wie in anderen Partien dieser Saison wurde der TV schließlich für seine mangelnde Chancenauswertung bestraft. In der fünfzehnten Spielminute stand der Namedyer Maximilian Kölsch nach einer guten Hereingabe von der linken Seite goldrichtig und konnte den Ball einschieben. Das Spiel blieb weiter spannend. Die Gäste übernahmen nach dem Tor zunehmend die Kontrolle, erspielten sich aber keine nennenswerten Torchancen. Das Spiel verlagerte sich nun hauptsächlich ins Mittelfeld. Über lange Bälle ergaben sich aber weder für Namedy noch für Kruft Chancen, da beide Abwehrreihen eine sehr konzentrierte und souveräne Arbeit verrichteten. So pfiff Schiedsrichter Mühl auch pünktlich zur Halbzeit.
Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit nahmen sich die Hausherren dann selbst die Chance auf einen Dreier am heutigen Tag. Ein ungenaues Rückspiel erreichte Matthias Olck, der diese Unsicherheit zum 0:2 nutzte. Doch der TV erholte sich schnell von dem Schock und verlagerte jetzt das Spiel deutlich weiter nach vorne. Die Umstellung brachte auch die nötigen Akzente. Immer wieder erspielte man sich teils hochkarätige Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Nach einem Lattenschuss von Piroth in der 84. Spielminute war es Kreso Bicvic, der mit seinem vierten Saisontreffer zum 1:2 einnetzte. Die Uhr tickte nun langsam herunter. Namedy nutze die freien Räume in der Krufter Hintermannschaft clever und überbrückte das Mittelfeld mit langen Bällen. Zwar gelang es den Kruftern weiter Druck aufzubauen, ein Tor sprang jedoch nicht mehr heraus. Am Ende blieben null Punkte und die Erkenntnis darüber, dass es heute nicht am Gegner, sondern vielmehr an der fehlenden Effizienz vor dem Tor des Gegners lag.
