Förderverein Christuskirche Andernach unterstützt Kirchengemeinde
Großzügige Spende
Andernach. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 ist der Förderverein Christuskirche Andernach e. V. unermüdlich im Einsatz. Mit den sogenannten Dachkonzerten haben die Mitglieder des Vereins beispielsweise eine Konzertreihe ins Leben gerufen, die das musikalische Kulturangebot Andernachs bereichert. Ziel des überkonfessionellen Vereins ist es, die Christuskirche als historisches Bauwerk zu erhalten. Und der Erhalt dieses Gotteshauses wird die evangelische Kirchengemeinde in den kommenden Jahren noch in Atem halten, so viel steht fest. „Die Sanierungsarbeiten, die vor sechs Jahren endeten, waren nur der Anfang“, erklärt Pfarrer Jürgen Gundalin, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Presbyteriums ist. „Diese ersten Arbeiten haben rund 850.000 Euro gekostet, aber klar ist auch, dass die noch zu erwartenden Arbeiten ein Vielfaches verschlingen werden.“ Um aber einen genauen Fahrplan der notwendigen Arbeiten und der zu erwartenden Kosten der Sanierung erstellen zu können, hat jetzt eine Fachfirma den Dachstuhl noch einmal genau untersucht. Mit einer großzügigen Spende von insgesamt 5.000 Euro übernahm der Förderverein die Kosten für diese Vorarbeiten und eine weitere bauliche Maßnahme in der Kirche. „Wir sind froh und stolz darüber, dass die Andernacher Bürger mit ihren Spenden unsere Arbeit unterstützen“, erklärt Dr. Wolfram Haymann, der neue Vorsitzende des Fördervereins. „Denn nur dadurch können wir die Arbeiten, die jetzt anstehen, auch finanziell begleiten. Die 5.000 Euro sind jedenfalls gut angelegtes Geld.“ Gerne würde der Förderverein weitere Mitglieder begrüßen, denn jeder kann den Verein mit einem Mitgliedsbeitrag oder einer Spende unterstützen. „ Natürlich freuen wir uns auch über jede Mithilfe bei der Organisation und Durchführung unserer Veranstaltungen“, betont Dr. Haymann. Die aktuellen Ergebnisse der Dachstuhluntersuchung werden jetzt zusammengestellt, sodass eine Projektgruppe aus Gemeindemitgliedern und Vertretern des Fördervereins über die notwendigen Sanierungsschritte beraten kann. „Unser Gotteshaus ist mehr als 600 Jahre alt“, so Pfarrer Gundalin, „wir hoffen darauf, dass es uns gelingt, diese Kirche auch für die nächsten Generationen zu erhalten und mit Leben zu füllen.“
