Lokalsport | 04.01.2014

Hinrundenrückblick der HSV Rhein-Nette - Damenmannschaft

Guter Platz 4 nach Neuaufstellung

Der neu formierte Damen-Kader des HSV Rhein-Nette schlug sich in der Hinrunde achtbar.privat

Andernach. Am Anfang der Saison 2013/14 stand zunächst aufgrund zahlreicher Abgänge, welche glücklicherweise durch adäquate Neuzugänge und doppelspielberechtigte A-Jugendliche kompensiert werden konnten, ein Neuaufbau der Mannschaft. Aber nicht nur die Mannschaft formierte sich neu, sondern auch ein Trainerwechsel stand an. Peter Geisen wurde als Trainer gewonnen und das Abenteuer Bezirksliga konnte gestartet werden. „Ich kann das Handballspielen nicht neu erfinden, aber wenn es gelingt, eine möglichst homogene Einheit zu formen und von jeder Spielerin ihre Stärken abzurufen, sehe ich hierin einen Schlüssel, um erfolgreichen Handball zu spielen“, so der Standpunkt des D-Trainers. So absolvierten die HSV Damen neben dem regelmäßigen Training, ein Trainings- und Vorbereitungsturnier in Laudenbach und erreichten hier Platz vier. Des Weiteren wurden verschiedene Trainingsspiele bestritten, in denen die Mannschaft respektable Ergebnisse erzielte. So unterlag man zum Beispiel TV Welling nur knapp mit 23:26 und gewann gegen TV Kruft klar mit 13:25. Alles in allem ließen die gezeigten Leistungen der Vorbereitung eine spannende Saison erwarten, auch wenn verletzungsbedingt nicht mit dem kompletten Kader gestartet werden konnte. Das erste Auswärtsspiel in Bad Ems wurde mit 14:17 gewonnen, wobei sich hier zeigte, dass die Chancenauswertung ein besseres Ergebnis verhinderte. Diese Schwäche sollte sich noch in einigen weiteren Spielen zeigen. Im nachfolgenden Heimspiel gegen VfL Hamm (15:24) wurden weitere Defizite aufgezeigt, welche in anschließenden Trainingseinheiten intensiv trainiert wurden. Leider war der Trainingserfolg nicht sofort umsetzbar und man verlor die nächsten Spiele zu Hause gegen Kastellaun/Simmern (17:19) und in Bassenheim (17:15). Hauptursache für diese beiden Niederlagen war mal wieder die Chancenauswertung. „Die einstudierten Spielzüge sind inzwischen so gefestigt, dass wir uns Situationen erarbeiten, welche klare Torchancen bieten, nur lassen wir sie oft liegen, zu allem Überfluss auch bei den Siebenmetern. Die Mannschaft zeigt eine geschlossene und kraftvolle Leistung. Sie gibt kein Spiel einfach verloren, verpasst es aber, die klaren Chancen zu nutzen“, so die Analyse des D-Trainers. Kontinuierlich wurde im Training an den Defiziten weiter gearbeitet, was im nächsten Spiel dann auch Wirkung zeigte. Gegen TV Arzheim konnte man zunächst die Partie kontrollieren und lag meist ein bis drei Tore in Führung. Allerdings gelang es dem TV Arzheim, das Spiel von 8:3 auf 11:12 zu drehen. Doch dann zeigten die HSV-Damen wieder ihren gewohnten Kampfgeist und drehten das Spiel erneut, sodass der zweite Saisonsieg (16:14) verbucht werden konnte. Pünktlich zum nächsten Spiel in Koblenz gegen TV Moselweiß erreicht die Mannschaft die erste Erkältungswelle und man reiste mit einem sehr übersichtlichen Kader an. Dieser zeigte dann allerdings über 45 Minuten die bisher beste Leistung der Saison und man konnte dem Tabellenführer das Leben schwer machen. Leider dauert aber ein Handballspiel 60 Minuten und Moselweiß konnte aufgrund des größeren Kaders frische Spielerinnen aufs Feld schicken, die dann in den verbleibenden 15 Minuten den HSV Damen die höchste Niederlage der Hinrunde bescherten (27:17). Aber an solchen Niederlagen wächst man. Dies wurde in dem nächsten Spiel gegen SF Neustadt klar. Hier wurde eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten geboten und über eine starke Abwehrleistung das Spiel 18:14 gewonnen werden. Hätten die HSV-Damen diese Leistung auch in den Spielen gegen Kastellaun und Bassenheim abgerufen, wäre sicherlich ein positives Punktekonto nach der Hinrunde möglich gewesen. So aber schließt die Mannschaft die Hinrunde mit 6:8 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz ab. Unter www.hsv-rhein-nette.de (Frauen) finden gibt es auch weitere Informationen und Berichte über die Mannschaft.

Der neu formierte Damen-Kader des HSV Rhein-Nette schlug sich in der Hinrunde achtbar.Foto: privat

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