Pfarrzentrum St. Stefan
Humor und Musik für die Senioren
Altennachmittag im Pfarrzentrum
Andernach-Stadt. Pastor Günter Schmidt eröffnete den Altennachmittag mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephan. Danach ging die Feier im Pfarrzentrum mit viel guter Laune weiter. Moderator und Küster Siegfried Schneider bot auch in diesem Jahr ein buntes und heiteres Programm. Er zeigte sich erfreut über die schöne Herbstdekoration, mit der Renate Tadda und ihre Helferinnen die Bühne liebevoll gestaltet hatten. Pastor Günter Schmidt begrüßte die über 70 Gäste im Saal und erzählte kurzweilig, dass Kinder ihn mal als Herbst identifiziert und gesagt haben: „Du hast ja keine Haare mehr.“ Die Haltung der Achtung und Wertschätzung sowie das Miteinander sind für Pfarrer Schmidt drei wichtige Dinge, die auch an diesem Nachmittag die Menschen zusammenführten. Und so bedankte er sich bei allen, die mit Kaffee und Kuchen und ihren Beiträgen auf und hinter Bühne dieses Zusammenkommen erst möglich gemacht haben.
Mit Musical-Melodien und leicht unterhaltsamen Liedern stimmte ein Kinderchor von sechs Jungen und Mädchen unter der Leitung von Elke Schäfgen auch musikalisch auf den Nachmittag ein.
Das Duo „Tinnitus“ - Franz Kiefer, Zither Gitarre und Klavier, und Eberhard Thomas Müller, Gesang und Wort - zauberten zunächst eine leise Herbststimmung auf die Bühne, um dann in ein lautes, kabarettistisches Programm zu wechseln. Dort traten „der Herbst“ in Person Zarah Oleander, Georg Kreisler und Reinhard Mey auf. Die beiden Künstler hatten die Lacher auf ihrer Seite.
Allseits beliebter Höhepunkt war auch in diesem Jahr der „Gesangsverein Frohsinn 1892 Namedy“. Viele Jahre war Ottmar Freitag Dirigent des Chores. Jetzt hat er die Leitung an Lektor Bernd Heilig abgegeben. Auch in diesem Jahr erfreuten die sangesstarken Stimmen die Herzen der Zuhörer mit Liedern wie „Die Rose“. Der Chor ist eben einer der besten in Andernach.
Ein gelungener Nachmittag, an dem die Frauen um Renate Tadda und Ingeborg Schmitz die Gäste mit Köstlichkeiten verwöhnten. In diesem Zusammenhang ist auch der Fahrdienst des Altenzentrums lobend zu erwähnen, der Bewohner des Altenzentrums und Rollstuhlfahrer aus der Stadt in die gute Stube von St. Stephan gebracht hatte.
