Oldtimer waren ein Blickfang am verkaufsoffenen Sonntag
In der Läufstraße lebten alte Zeiten wieder auf
Andernach. Man musste nicht unbedingt ein ausgesprochener Oldtimer-Freund sein, um am Sonntag in der Innenstadt leuchtende Augen zu bekommen.
Die „Oldtimerfreunde Andernach & Umgebung“ e.V. präsentierten rund um das Rathaus 30 optisch und technisch reizvolle Automobil-Veteranen.
Zahlreiche Stadtbummler unterbrachen ihren Einkauf am verkaufsoffenen Sonntag und nahmen sich Zeit, um das Flair alter Zeiten zu genießen.
Vor dem Rathaus in der Läufstraße präsentierten stolze Besitzer ihre „Schätzchen auf Rädern“, wie beispielsweise den jugendlich erscheinenden Ford T-Roaster (1926) oder die behäbige DKW F5-600 von 1936 oder die bescheidene und ein Gaunerlächeln verursachende Polizei-Isetta, die noch bis 1968 im Einsatz war.
Seit 2013 beschäftigen sich die „Oldtimerfreunde Andernach & Umgebung“, in ihrem eingetragenen Verein mit dem Thema Oldtimer und Technik.
„Unser Ziel ist es in geselliger Runde, mit oder ohne schwarzen Fingern vom Schrauben, die alten und historischen Fahrzeuge (Auto und Motorrad) zu erhalten bzw. zu restaurieren.
Sich gegenseitig zu helfen und reichlich vorhandenes techn. Fachwissen zu teilen“, heißt es in der Satzung des gemeinnützigen Vereins.
Ein jeder, der die Liebe zu den alten Gefährten teilt, kann Mitglied werden, auch wenn er selbst keinen Oldtimer sein Eigen nennt. Nähere Informationen erhält man unter http://www.oldtimerfreunde-andernach.de
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30 sehenswerte Auto-Veteranen wurden von Oldtimerfreunden in Andernach präsentiert.
Der Andernacher Johannes Herold ist stolz auf seine DKW F5-600 von 1936 (18 PS), das erste Auto seines Vaters. Er selbst machte mit dem Vehikel im Jahre 1957 seine erste Autofahrt von Bonn nach Andernach. Fotos: MKA
