Volksbank-Stiftung und Deutsches Rotes Kreuz arbeiten zusammen
„In jeder Situation immer einen klaren Kopf behalten“
Jugendliche lernen, in entscheidenden Situationen das Richtige zu tun
Andernach. Zahlreiche DRK-Kräfte bevölkerten die St. Thomas Realschule plus in Andernach. Es war jedoch kein Einsatz, der die Rot-Kreuzler in die Schule geführt hatte, sondern ein Präventionsprogramm zum Thema Alkohol und Drogen, dass die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG und der DRK-Kreisverband Mayen-Koblenz durchführen. Suchtprävention bei Jugendlichen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. In einem gemeinsamen Projekt arbeiten dabei die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG und der DRK Kreisverband Mayen-Koblenz Hand in Hand. Während die Stiftung die finanzielle Grundlage schuf, wurde durch DRK-Bildungsreferent Frank Minwegen ein Konzept erarbeitet, in dem auf die Gefahren hingewiesen wird, das aber auch viele praxisnahe Inhalte hat und zudem einen Übungsteil enthält: „In jeder Situation immer einen klaren Kopf behalten.“ Etwa 140 Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 9 und 10 der St. Thomas Realschule hörten den Vorträgen von Frank Minwegen und Benedikt Steinbach von der Rettungswache Weißenthurm aufmerksam zu, als diese über Auswirkungen von Alkohol- und Drogenkonsum informierten. Dabei bekräftigten verschiedene Videoeinspielungen deren Ausführungen.
„Sei ein HELD“
Es gab an diesem Morgen aber auch viele hilfreiche Tipps: Beispielsweise, wie man sich in einem Notfall verhalten soll und wie man einen Notruf richtig absetzt. „Sei ein HELD“ ist eine prägnante Abkürzung für Hilfe rufen, Ermutigen und trösten, lebenswichtige Funktionen kontrollieren, Decke unterlegen/zudecken. „Was muss ich beachten, wenn ich einem Unfallopfer den Helm abnehme? Wie kann ich die Lebensfunktionen kontrollieren? Wie funktioniert eigentlich die stabile Seitenlage?“ - Antworten auf diese Fragen lieferte der praktische Teil. Unter der fachkundigen Anleitung erfahrener Rettungsassistenten wurden die Handgriffe geübt, die Leben retten können. Anhand sogenannter Rauschbrillen konnte der Alkoholkonsum simuliert und Veränderungen beim Reaktionsverhalten und der Wahrnehmung verdeutlicht werden. Viele Fragen galt es auch, bei der Besichtigung eines Rettungswagens sowie eines Gerätewagens zu beantworten.
Schulleiter Martin Leupold war sich sicher, dass das an dem Morgen Erlebte den Schülerinnen und Schüler helfen wird, Risiken besser abzuwägen und wichtige Erkenntnisse gebracht habe, wie sie sich in entscheidenden Situationen richtig verhalten sollen.
Bürgerstiftung der
Volksbank RheinAhrEifel eG
