Grundschule Nickenich beim Känguru-Wettbewerb
Jahrelange erfolgreiche Teilnahme
Lampa-Stiftung überreicht Urkunden und Buchpreise als Anerkennung
Nickenich. Fast 850.000 Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen drei bis 13 aller Schularten haben in circa 10.000 Schulen bundesweit 2015 am Känguru-Wettbewerb für Mathematik teilgenommen. Zwischen 50 und 60 Länder beteiligen sich insgesamt an diesem weltweiten Wettbewerb. Das allein schon unterstreicht die Bedeutung der Mathematik in Schule, Arbeitsleben und Gesellschaft. Die dritten und vierten Schuljahre der Grundschule Nickenich sind erneut dabei gewesen.
Ältere Erwachsene kokettieren damit, in Mathematik nur schwach gewesen zu sein. Eine solche Einstellung will der bundesweite Känguru-Wettbewerb erst gar nicht aufkommen lassen. Im Gegenteil: Mit 24 Problemstellungen aus dem Alltag, die im Ankreuzverfahren gelöst werden müssen, soll schon bei jüngeren Schülern die Freude am mathematischen Denken, an logischen Schlussfolgerungen und sorgfältigem Schätzen geweckt und gefördert werden. Die Aufgaben sind darum fast durchweg sehr anregend, heiter, ein wenig unerwartet. Es gibt keinerlei schulische Benotungen bei diesem Wettbewerb.
Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden; hinzu kommen eine Reihe von Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand allein zu bewältigen sind.
Wettbewerb fördert das mathematische Verständnis
Im Internet lassen sich unter www.kaenguru.de leicht die aktuellen Aufgaben einsehen. Eltern sollten sich die Chance nicht entgehen lassen, sich hier einmal mit ihren Kindern zu messen. Da können auch Erwachsene schon bei einigen Aufgabenstellungen für die Grundschule ins Schwitzen geraten, umso mehr natürlich bei den Aufgaben für die älteren Schülerinnen und Schüler.
Für die Lampa-Stiftung, die Erziehung, Bildung und Ausbildung im Bereich der Pellenz fördern will, ist es ein gebotener Anlass, die Besten der Grundschule bei diesem Wettbewerb auszuzeichnen. Das entwickelte sich zu einem kleinen Schulfest mit allen Schülerinnen und Schülern, die mit Applaus nicht sparten.
Klaus Bell und Wolfgang Redwanz überreichten als Mitglieder des Stiftungsrates Urkunden und Buchgutscheine als Anerkennung und Motivation für den weiteren Bildungsweg, und zwar jeweils an die drei Jahrgangsbesten aus der dritten und vierten Klassenstufe. Ausgezeichnet wurden: Juma Zimmermann (1.), Linus Weis (2.) und Marlen Sindermann (3.) aus der Klassenstufe Drei und Marco Biegel (1.), Finn Peters (2.) und Benedikt Lohner (3.) aus der Klassenstufe Vier.
Man hat sich bewusst für Buchgutscheine entschieden, um mit der Lesekompetenz auf einen weiteren Bildungsschwerpunkt zu verweisen. Der Schulleiterin Frau Fuchs und der Lehrerin Martina Wilbert wurde Dank ausgesprochen für ihr Engagement bei diesem Wettbewerb.
