Evangelische Frauenhilfe spendete erneut an St. Nikolaus-Stiftshospital
Je 500 Euro für Palliativstation und für Konduktive Förderung
Andernach. Die Damen der Evangelischen Frauenhilfe waren wieder aktiv: Werke, die über das Jahr im Handarbeitskreis entstanden, wurden auf Basaren verkauft. Das so erlöste Geld spendet die Evangelische Frauenhilfe jedes Jahr an wohltätige Zwecke in der Stadt. In diesem Jahr gingen jeweils 500 Euro an die Konduktive Förderung sowie an die Palliativstation des St. Nikolaus-Stiftshospitals. Zusätzlich brachten Helma Knoche und Erika Faß im Handarbeitskreis entstandene Herzkissen mit. Diese werden gerne zur Druckentlastung bei Patienten der Palliativstation im Krankenhaus genutzt.
Dr. Thomas Dyong, Leitender Arzt Pneumologie und Palliativmedizin, dankte den Überbringerinnen der Spende herzlich. „Vielen Dank, dass Sie das für uns tun.“ Jürgen Schmidt, Prokurist der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH, dankte Helma Knoche und Erika Faß auch im Namen von Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn. Die Spende an die Palliativstation wird in der patientennahen Versorgung eingesetzt. Das Geld zugunsten der Konduktiven Förderung wird genutzt, um Eltern die Teilnahme ihrer erkrankten Kinder an den Maßnahmen zu ermöglichen.
Palliativeinheit besteht seit zehn Jahren
Die 2009 gegründete Palliativeinheit besteht aus einem Team von spezialisierten Ärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten, die zusammen mit Psychoonkologen, Sozialarbeitern, Seelsorgern und Ärzten aller Fachrichtungen ein ganzheitliches Konzept für Patienten und Angehörige verfolgen, in dem die Lebensqualität des Patienten im Mittelpunkt steht. Das Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität in einem Krankheitsstadium, in dem eine Heilung der Erkrankung nicht mehr möglich ist, zu verbessern, um bis zum letzten Moment ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu ermöglichen.
Ganzheitstherapie nach Dr. Petö
Oberstes Ziel der vom ungarischen Neurologen Dr. Petö als Ganzheitstherapie entwickelten Konduktiven Förderung ist, cerebral geschädigte Kinder so weit bewegungsfähig zu machen, dass sie ein möglichst selbstständiges und unabhängiges Leben führen können. Unter „Unabhängigkeit“ wird die Fähigkeit verstanden, sich in der jeweils altersadäquaten Umgebung zurechtzufinden und dabei auf ein Minimum an Unterstützung angewiesen zu sein. Pressemitteilung
St. Nikolaus-Stiftshospital
Die Evangelische Frauenhilfe spendete erneut an das St. Nikolaus-Stiftshospital: (v.l.) Gabriele Dannenberg (Stationsleitung Palliativstation), Dr. Thomas Dyong (Leitender Arzt Pneumologie und Palliativmedizin), Helma Knoche, Jürgen Schmidt (Prokurist der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH), Lukas Gilles (Facharzt für Innere Medizin und Palliativmedizin), Erika Faß. Alle Beteiligten halten die neben dem Geld gespendeten Herzkissen in den Händen. Foto: privat
