Allgemeine Berichte | 10.10.2015

Projekt "Bürgerhaushalt" läuft auf vollen Touren

Jetzt Stimme abgeben

Auf der Homepage der Stadt Andernach können sich die Andernacherinnen und Andernacher am Bürgerhaushalt beteiligen.Stadt Andernach/Maurer

Andernach. Jetzt geht’s richtig los beim Projekt „Bürgerhaushalt“: Einige Bürgerinnen und Bürger haben nach der Einwohnerversammlung, auf der dieses Projekt ausführlich vorgestellt wurde, schon mitgemacht und auf der Homepage der Stadt Andernach (www.andernach.de) ihre Stimme für den Investitionsvorschlag (siehe unten) abgegeben, der ihnen am wichtigsten erscheint. Auch haben schon einige Bürgerinnen und Bürger Vorschläge gemacht, was die Stadt als nächstes in Angriff nehmen sollte, was ebenfalls auf der Homepage unter „Ideen-Werkstatt“ nachzulesen ist. Für alle die, die das Internet nicht nutzen möchten, aber trotzdem ihr Votum abgeben wollen, gibt es dazu die Möglichkeit im Bürgerbüro der Stadtverwaltung. Dort gibt es Listen, auf denen abgestimmt werden kann. Diese Stimmen fließen in die Gesamtauswertung mit ein.

Bekanntlich haben die Andernacher Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich an der Aufstellung des Etats für das Haushaltsjahr 2016 zu beteiligen. Hierzu besteht die Möglichkeit über das Internet auf der Seite www.andernach.de eigene Vorschläge zu machen und/oder aus sechs Investitionen diejenigen auszuwählen, die am meisten interessieren. Diese können aufsteigend von ein bis fünf Punkten bewertet werden. Und das sind die Investitionsvorschläge:

Vorschlag 1

Bürgergarten Parkplatz „Runder Turm“: Auf diesem Gelände soll eine Freilufttribüne entstehen, die römische Treppenstufen abbildet. Neben kulturellen Nutzungsmöglichkeiten soll dieser Ort zusätzlich der Erholung dienen. Durch eine Bepflanzung der Stadtmauer in diesem Bereich mit Rebstöcken, entsteht gleichzeitig eine Erweiterung der „essbaren Stadt“.

Kosten: 600.000 Euro.

Vorschlag 2

Römergarten Ausgrabungsgelände: Es ist beabsichtigt, die auf dem ehemaligen Weißheimergelände befindliche Ausgrabung zuerst mit Sand und Folie abzudecken um sie zu schützen. Auf der darüber entstehenden Fläche soll die Ausgrabung dann durch optische und plastische Elemente sichtbar gemacht werden. Der vorhandenen Brunnen, sowie das dort noch befindliche Mauerwerk sollen jedoch erhalten bleiben und die beabsichtigte Bepflanzung einem römischen Garten ähneln.

Kosten: 900.000 Euro

Vorschlag 3

Umbau „Bürgermeisterhaus“ (Hochstr. 11): Um dieses Gebäude zu erhalten wird eine Sanierung angestrebt, die eine weitere Nutzung zulässt, zum Beispiel als Wohnraum oder als Archiv in Verbindung mit einem Museumsneubau.

Kosten: 750.000 Euro

Vorschlag 4

Museumsneubau: Die derzeitigen Verhältnisse im bestehenden Museum sind räumlich begrenzt, nicht barrierefrei und auch darüber hinaus nicht mehr zeitgemäß. Ein neues Museum würde die Möglichkeit bieten neue Ausstellungskonzepte umzusetzen. Dann bestünde auch die Möglichkeit moderne Medien und Techniken zur Präsentation der Ausstellungen zu nutzen und diese noch ansprechender zu gestalten.

Kosten: 3.600.000 Euro.

Vorschlag 5

„Historischer Rundgang“: In unmittelbarer Nähe des runden Turms befinden sich mehrerer Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler. Diese sollen durch eine App zu einem historischen Rundgang einladen und diesen erklären. Es bestünde dann die Möglichkeit, dieses Projekt in ein Gesamtkonzept „Museeumsneubau“ einzubinden.

Kosten: 500.000 Euro

Vorschlag 6

Sanierung der Holztribüne am Stadion: Nach mehreren Stationen, zuerst am Rasselstein und dann an der Koblenzer Straße, fand die Tribüne Mitte der 50er- Jahren ihren endgültigen Standort im Stadion. Sie entspricht jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen an Brandschutz und Statik. Somit wäre für eine weitere Nutzung eine Optimierung nach den neuen Normen notwendig.

Kosten: 120.000 Euro.

Pressemitteilung

Stadt Andernach

Auf der Homepage der Stadt Andernach können sich die Andernacherinnen und Andernacher am Bürgerhaushalt beteiligen.Foto: Stadt Andernach/Maurer

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